Startseite Inhaltsverzeichnis Touristik-Verkehr Sightseeing  >   Weltstadthaus

Neuzeit

 

 

Weltstadthaus

Weltstadthaus

Fließend, transparent, anatomisch – so schmiegt sich das »Weltstadthaus« von Renzo Piano an die Ecke Antons- / Schildergasse im Zentrum von Köln und bildet das Flaggschiff der Textilkette »Peek & Cloppenburg«. Auf der Internationalen Immobilienmesse Mipim in Cannes gewann das Bauwerk den Architekturpreis 2006 in der Kategorie Einkaufszentren. Zudem wurde es mit dem »Deutschen Holzbaupreis« geehrt.

Weltstadthaus /Peek & Cloppenburg
Adresse: GoogleMapsSchildergasse 65
50667 Köln
Tel.: 0221/453900
E-Mail: dialog@peek-cloppenburg.de
Öffnungszeiten: Mo. - Do., Sa. 10 - 20 Uhr
Fr. 10 - 21 Uhr

Das organisch geformte Weltstadthaus wirkt harmonisierend auf die pulsierende Einkaufsmeile. Die eigenwillige Gebäudehülle aus Glas und Holz ist gleichermaßen architektonische Vision und technische Herausforderung. Um die außergewöhnliche Form mit hoher Funktionalität zu verbinden, entwickelten die Planer eine aufwändige Fassadenkonstruktion.

Renzo Piano setzte in Köln seine Idee eines Kaufpalastes unter schwierigen städtebaulichen Bedingungen um. Zwischen der belebten Shoppingmeile Schildergasse, an bzw. über über den stark befahrenen Hauptstraßen Cäcilienstraße und Nord-Süd-Fahrt, umringt von Betonfassaden und direkt neben der spätgotischen AntoniterCityKirche entstand eine eigenwillige Konstruktion aus Glas und Holz.

Mit konventioneller Handelsarchitektur hat das Weltstadthaus wenig gemein. Um den Bau errichten zu können, musste zunächst ein Betondeckel über die Nord-Süd-Fahrt erstellt werden und der Tunnelmund mit einer neuen Rampe versehen werden.

Der Aufwand hat sich dennoch gelohnt, denn vor den umfangreichen Bauarbeiten galt die Örtlichkeit als waschechte »Pissecke«. Nach dem Abriss des zuvor dort errichteten Geschäftshauses dauerte es einige Jahre länger als geplant, das Weltstadthaus fertig zu stellen; Auseinandersetzungen um statische Mängel und Baukosten lösten eine zweijährige Baupause aus. Nach der Eröffnung des Baus mit seiner aus 6.800 Teilen bestehenden Glasfassade im Jahr 2005 sind diese Auseinandersetzungen jedoch vergessen, selbst wenn die Kölner das Gebäude mit leicht spöttischem Unterton »Walfisch« getauft haben.

Nicht nur bei der Fassade setzt das Weltstadthaus Maßstäbe: Auf einer Verkaufsfläche von 14.000 Quadratmetern konzipierte ein Stuttgarter Medienunternehmen den Einsatz digitaler Medien inklusive eines neuartigen Content-Management-Systems. Bei der Umsetzung der ersten digitalen Etagenhinweise, der Kundeninformationssysteme, im Kinderkino und im Schaufenster wurden hauptsächlich Pioneer Plasma Displays verwendet.





Sales Guide:
Karte Sehenswürdigkeiten

Download

Sales Guide:
Führungen & Programme

Download
DE EN