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KartäuserkircheAuch noch heute kann man bei Betrachtung der Kartäuserkirche den spätmittelalterlichen Charakter des Baukomplexes erkennen.
Die Kölner Niederlassung des Kartäuserordens wurde 1334 auf Betreiben des Kölner Erzbischofs Walram eingerichtet. Diese Gründung wurde von führenden Familien Kölns unterstützt, indem sie neben Bauland eine der Hl. Barbara geweihte Kapelle zur Verfügung stellten und das Kloster finanziell förderten. Schon bald darauf wurden die wichtigsten Klostergebäude errichtet. 1794 wurde das Kloster von den französischen Truppen besetzt und 1810 wurde es dem Besitz der Stadt Köln zugeschlagen. Bis 1919 dienten die Gebäude als Garnisonslazarett und die Kirche als Wagenremise und Geschossmagazin. 1922 wurden die noch erhaltenen Gebäude der Evangelischen Gemeinde Köln als Ersatz für die Pantaleonskirche geschenkt und renoviert. Nach starken Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg mussten Kirche und Kloster erneut restauriert werden. 1953 wurde die Kirche geweiht, die letzten Restaurierungsarbeiten zogen sich jedoch bis 1985 hin. Architektonisch interessant sind die beiden vereinigten Kapellen, die von außen wie ein Seitenschiff wirken. Im nördlichen Teil, der ehemaligen Marienkapelle, finden sich künstlerisch wertvolle Skulpturen. Ein kunstvoll verschlungenes, ausgemaltes Sterngewölbe kann der Besucher im östlichen Teil des Gotteshauses finden. Die Kirche »St. Barbara« und das Kloster der Kartäuser befinden sich bis heute im Besitz der evangelischen Kirche. |
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