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St. Maria vom FriedenMit Unterstützung Kaiser Ferdinands II. und des Erzbischofs und Kurfürsten Ferdinand von Bayern gründeten zwei Ordensschwestern aus den damaligen spanischen Niederlanden am 17. August 1635 ein Karmelitinnenkloster. Ein Gnadenbild der Schwarzen Muttergottes auf dem Hochaltar stiftete Maria von Medici 1642 einen Tag vor ihrem Tod.
Am 16. Juli 1643 erfolgte die Grundsteinlegung des Klosterbaus auf dem Martinsfeld und 1649 konnte das neu errichtete Kloster bezogen werden. 1802 wurde der Orden Maria vom Frieden aufgelöst und die Schwestern lebten im Verborgenen. Dabei ging unter anderem die alte Bibliothek für immer verloren. 1803 wurde die Klosterkirche zur Pfarrkirche »Zur Unbefleckten Empfängnis«. Erst 1945 wurde durch Drängen Kardinal Josef Frings und des Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer der Grundstein für den Neubau des Klosters gelegt. Eine Kölner Artzfamilie stiftete eine Marienstatue anstelle des 1942 verbrannten Gnadenbildes und die Kölner Bevölkerung unterstützte die Ausstattung der Statue mit Gold- und Silberschmuck. 1964 war der Klosterbau vollendet. Historisch bedeutsam ist St. Maria vom Frieden insbesondere aufgrund der Vita Edith Steins. Eine Gedenktafel in der Krypta der Kirche erinnert auch heute noch an die gebürtige Jüdin, die 1922 zum katholischen Glauben übertrat. Sie lebte von 1933 bis 1938 im Karmeliterinnenkloster, bis sie nach Ausschwitz deportiert wurde und dort auch 1942 starb. 1987 wurde sie dann als Märtyrerin selig und im Jahr 2000 heilig gesprochen. |
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