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Historisches Archiv

Historisches Archiv

Bis zum 3. März 2009 besaß die Stadt Köln das größte kommunale Archiv nördlich der Alpen. Es umfasste 65.000 Urkunden ab dem Jahr 922, 26 Regalkilometer Akten, 104.000 Karten und Pläne, sowie 50.000 Plakate, 780 Nachlässe und Sammlungen, etwa von Jan von Werth, Jacques Offenbach oder Heinrich Böll, außerdem 500.000 Fotos zu Kölner Ereignissen.

Historisches Archiv der Stadt Köln
Adresse: GoogleMapsSeverinstr. 222-228
50676 Köln
Tel.: 0221/221-22329
Fax: 0221/221-22480
E-Mail: historischesarchiv@stadt-koeln.de

Bereits seit dem Mittelalter, genauer seit 1130, wurden in Köln die Interessen der Bürger und die Sicherung ihrer Rechte schriftlich niedergelegt. Seither übernimmt, verwahrt, erhält und erschließt das städtische Archiv in Köln die Dokumente von Rat, Verwaltung und Bürgern. Es steht den Bürgern, der Verwaltung sowie Wissenschaft und Kultur offen.

Hatte das städtische Archiv 1322 noch in einer Kiste Platz, die bei einem Patrizier untergestellt war, so wurde bereits knapp 100 Jahre später ein Gewölbe des neuen Rathausturmes zum Aufbewahrungsort bestimmt.
Nach dem Ende der reichsstädtischen Zeit durch die französische Besatzung diente das Archiv zunächst ausschließlich den Zwecken der Stadtverwaltung. Erst seit 1850 wurde es auch von Wissenschaftlern aufgesucht, eine Nutzung, der die Satzung des Jahres 1881 Rechnung trug. Seitdem erscheint in ununterbrochener Folge eine eigene Publikation, in der viele wichtige Bestände verzeichnet und beschrieben sind.

Ein repräsentatives neugotisches Gebäude bei St.Gereon bezog das Archiv 1897 zusammen mit der Stadtbibliothek. Wichtige Zuwächse erhielt das Archiv in dieser Zeit durch die Eingemeindung bisher selbständiger Städte und Gemeinden seit 1888.
Den Zweiten Weltkrieg haben die ausgelagerten Archivbestände ohne Verluste überstanden. Dagegen sind die damals noch in den städtischen Dienstgebäuden lagernden Akten aus der Zeit der Weimarer Republik seit etwa 1927 und der NS-Zeit während des Krieges weitgehend vernichtet worden.

1971 wurde der moderne Zweckbau in der Severinstraße errichtet, wo das »Langzeitgedächtnis für die Verwaltung« nun seine neue Heimat bezog, auch als Forschungsstelle für die Geschichtswissenschaft und Informationsangebot für jeden Bürger.

Am 3. März 2009 jedoch kam es zu einer Katastrophe: Am Nachmittag diesen Tages stürzte das gesamte Gebäude zusammen mit einigen benachbarten Häusern in sich zusammen, nachdem der Untergrund im Zuge des Nord-Süd-Stadtbahn-Baus nachgegeben hatte.





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