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Rheinauhafen

Rheinauhafen

Die Umstrukturierung des ehemaligen Hafengeländes ist eines der größten Stadtentwicklungsvorhaben Kölns. Blickfang und Markenzeichen des Rheinauhafens sind die drei so genannten »Kranhäuser«; der Name spielt auf die Form der jeweils 56 Meter hohen Gebäude an, die an die ehemaligen Lastkräne im alten Hafen erinnern soll.

Rheinauhafen
Adresse: GoogleMapsHarry-Blum-Platz 2
50678 Köln
Tel.: 0221/390-0
Fax: 0221/390-1343
E-Mail: hgkpresse@hgk.de

1820 wurde das nördlich des Bayenturms gelegene Gelände, das früher lange Zeit als Nahrerholungsgebiet genutzt wurde, zum provisorischen Hafen umgebaut. Im Jahr 1893 wurde der Hafen komplett befestigt und bis 1910 ausgebaut und erweitert. Aus dieser Zeit stammt auch das 170 Meter lange Danziger Lagerhaus, das wegen seiner sieben landseitigen Dachgiebel von den Kölnern auch»Kölsches Siebengebirge« genannt wird.

Nach dem 2. Weltkrieg verlor der Hafen durch fehlende Ausbaumöglichkeiten und durch die Erweiterung der anderen Kölner Häfen in Godorf und Niehl an Bedeutung und wurde seither hauptsächlich als Yacht- und Sporthafen genutzt. Nach dem Jahrtausendwechsel 2000 begannen die Abriss- und Umbaumaßnahmen an den alten Lagergebäuden, um einem neuen Stadtviertel mit exklusiven Eigentumswohnungen, Büro- und Verwaltungsgebäuden Platz zu machen. Daraus entwickelte sich binnen kürzester Zeit ein neues Zentrum der IT-Branche, da sich hier unter anderem Niederlassungen von Firmen wie Microsoft oder Electronic Arts niedergelassen haben.

Der Rheinauhafen ist aber auch zu einem beeindruckenden architektonischen Highlight avanciert. Das Wechselspiel von historischer und moderner Architektur sowie seine Lage am Rhein machen ihn zu einem äußerst attraktiven neuen Stadtviertel, das trotzdem Teile seines ursprünglichen Charakters dank Natursteinpflaster, alten Schienensträngen und restaurierten Hafenkränen beibehält. Alte Hafengebäude werden hier mit modernster Architektur aus Beton, Glas, Stahl und einer anspruchsvollen Lichtgestaltung kombiniert.

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) und die Stadt Köln sind für die Gesamterschließung verantwortlich und sorgen für ein einheitliches »Gesicht«, unter anderem durch den Ausbau der kompletten Oberfläche des Geländes zu einer Fußgängerzone. Zudem besteht eine optimale Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.





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