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St. Georg

St. Georg

St. Georg ist die einzige erhaltene Säulenbasilika des Rheinlandes, deren würfelartiger aus Trachytquadern errichteter Westchor dem Äußeren der Kirche ein festungsartiges Erscheinungsbild verleiht.

St. Georg
Adresse: GoogleMapsGeorgsplatz 17
50676 Köln
Tel.: 0221/210801
Fax: 0221/9232812
Öffnungszeiten: Mo. - So. 8 - 18 Uhr
Bemerkungen: für Gruppen Voranmeldung nötig
Meilensteine
1059 Der Erzbischof legt den Grundstein für die Kirche eines neu eingerichteten Chorherrenstiftes
1067 Die Kirche wird durch Erzbischof Anno geweiht
Mitte des 12. Jahrhunderts Die Säulenbasilika wird eingewölbt und mit Pfeilern bestückt

Vermutlich schon zur Zeit der Merowinger im 5. bis 8. Jahrhundert wurde auf einem Teil der Fundamente das Cäsarius-Oratorium gebaut.

Im 11. Jahrhundert unter Erzbischof Anno II. (1056–1075) wurde die dreischiffige Säulenbasilika samt Querbau errichtet. Die Seitenschiffe des Querbaus besaßen Tonnengewölbe, während das Langhaus von einer Holzdecke abgeschlossen wurde. Der ursprüngliche Westchor wurde etwa ein Jahrhundert später durch einen repräsentativen Westbau ersetzt. Während Renaissance und Barock wurden zahlreiche bauliche Veränderungen vorgenommen, beispielsweise eine Vorhalle, die St. Georg mit der heute nicht mehr existierenden Kirche St. Jakob verband.

Zwischen 1928 bis 1930 musste die Kirche wegen drohender Einsturzgefahr komplett saniert werden, wobei aber die ursprüngliche romanische Innengestaltung verloren ging. Auch nach dem 2. Weltkrieg verschwanden viele Charakteristika der Kirche, wie die südliche Renaissancevorhalle von 1536 und das barocke Dach des Westbaus, das durch ein schmuckloses Pyramidendach ersetzt wurde.

Im Westchor findet sich ein romanischer Taufstein, der auf das Jahr 1240 datiert wird, und ein Gabelkruzifix aus dem 14. Jahrhundert. Die mittlere Ostapsis schmücken eine Kopie des 1067 entstandenen romanischen Georgskruzifixes und ein Triptychon von 1558. Sehenswert sind auch die Figuren- und Ornamentsfenster von Jan Thorn-Prikker aus dem Jahr 1930 und die Schatzkammer in der nördlichen Chorkapelle.





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