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Mittelalter

 

 

Wolkenburg

Wolkenburg

Die »Wolkenburg« geht zurück auf das Kloster der Benediktinerinnen von Rolandswerth, das bereits im 12. Jahrhundert an dieser Stelle zu finden war. 1734 wurde ein im barocken Stil errichteter Neubau - das Gebäude, das dank des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg noch heute zu bewundern ist - fertig gestellt. Erzbischof Max jedoch verhinderte den Einzug der Klosterschwestern, da er die Anlage für zu aufwändig und zu komfortabel für die frommen Frauen erachtete.

Wolkenburg
Adresse: GoogleMapsMauritiussteinweg 59
50676 Köln
Tel.: 0221/921326-0
Fax: 0221/921326-9
E-Mail: info@wolkenburg.de
Öffnungszeiten: Restaurants tägl. 18 - 23 Uhr

Nach der Säkularisierung 1802 gelangte das Gebäude zuerst in privaten, dann städtischen Besitz. Von 1829 bis 1900 nutzten die Alexianerbrüder, eine katholische Ordensgemeinschaft für Laienbrüder in der Krankenpflege, die Klosterbauten. Danach wurde dort zunächst eine Kunstgewerbeschule und danach die Rheinische Musikschule untergebracht.

Am 31. Mai 1942 wurde das Gebäude fast komplett zerstört. Ende der 50er Jahre übernahm der Kölner Männer-Gesangs-Verein die Ruine und baute das Gebäude in Zusammenarbeit mit dem Stadtkonservator in Eigenregie wieder auf. Der Name »Wolkenburg« wurde in Erinnerung an deren ursprüngliches Domizil in der Kölner Altstadt gewählt. Seitdem ist das ehemalige Kloster Wolkenburg das Clubhaus des Gesangvereins, dessen Singspielgemeinschaft »Cäcilia Wolkenburg« (»Et Zillche«) der stattlichen Anlage zu neuer Berühmtheit verhalf.

Das Erscheinungsbild entspricht seither wieder dem ursprünglichen barocken Stil. Im Obergeschoss findet sich ein Saal mit 35 Metern Länge und 10 Meter Breite, der sich als Konzert- und Veranstaltungssaal bald nach der Eröffnung dank der guten Akustik großer Beliebtheit erfreute.

2007 wurde die Wolkenburg noch einmal runderneuert wiedereröffnet. Sie bietet heute Veranstaltungsmöglichkeiten in Räumen mit besonders schönem historischem Ambiente. Im Hause befindet sich das Restaurant »Alexiana« und die Klassikkneipe »Amadeus«. Auf 380 Quadratmetern bietet das Haus Platz für bis zu 2.000 Gäste.





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