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Kirchen

 


St. Maria in Lyskirchen

 

 

   Die Schiffermadonna

St. Maria in Lyskirchen

Die Besonderheit der kleinen Kirche St. Maria in Lyskirchen sind die gut erhaltenen spätromanischen Gewölbe- und Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert. Dargestellt sind Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, die sich typologisch gegenüberstehen. Die Malereien wurden um 1880 wiederentdeckt und bis 1977 restauriert.

St. Maria in Lyskirchen
Adresse: GoogleMapsAn Lyskirchen 10
50676 Köln
Tel.: 0221/211713
Fax: 0221/2403432
E-Mail: pfarrbuero@lyskirchen.de
Öffnungszeiten: Mo. - So. 10 - 12 Uhr, 15 - 17 Uhr
Bemerkungen: für Gruppen Voranmeldung nötig
Meilensteine
948 Erstmalige Erwähnung eines Gotteshauses an diesem Platz
11. Jahrhundert Das an dieser Stelle erbaute Gotteshaus wird Eigenkirche des Grundherrn Lysolfus – daher der Name Lyskirchen
1210-20 Der heutige Bau wird errichtet
17. Jahrhundert Kleinere Veränderungen, wie Vergrößerung der Fenster, werden vorgenommen
1939-45 Den Zweiten Weltkrieg übersteht St. Maria in Lyskirchen fast unbeschadet

Die einzige romanische Pfarrkirche der Innenstadt ist die kleinste unter den großen romanischen Kirchen Köln und die einzige, deren historische Gewölbefresken zum größten Teil erhalten sind. Der Name »Lyskirchen« geht auf die Stiftung eines Lysolfus, Mitglied eines Kölner Patriziergeschlechts, zurück. Ursprünglich trug sie den Namen »St. Maria in Nothausen«.

Die erste Erwähnung der Kirche stammt aus dem Jahr 948, der noch heute zu bewundernde romanische Bau entstand zwischen 1210 und 1220. Die Basilika mit Emporen folgt in wesentlichen Zügen dem Vorbild von St. Aposteln. Die Emporenöffnungen und die Fenster wurden im 17. Jahrhundert in gotisierenden Formen umgestaltet. An der Westfassade kann der Besucher eines der ungewöhnlichsten Portale der ganzen Stadt bewundern: Das von einer Girlande gerahmte Bogenfeld über der säulenflankierten Giebelsturzpforte zeigt einen blinden Zackenbogen.

St. Maria Lyskirchen wird auch »Schifferkirche« genannt, weil hier die spätgotische »Schiffermadonna« verehrt wird, eine Statue, die zur Maria aufschauende Schiffer zeigt. Der Flügelaltar im Chor der Kirche ist eine Kopie des Originals von 1420, das sich im Städel-Museum, Frankfurt, befindet. Auch beachtenswert ist der Taufstein aus dem 13. Jahrhundert. Im Unterschied zu den anderen elf romanischen Kirchen blieb St. Maria Lyskirchen im Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt.




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