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Kirchen

 

St. Mauritius

St. Mauritius

Die Mauritiuskirche war die älteste und in allen Teilen einheitlich gewölbte Basilika gebundener Ordnung in Köln, bevor sie abgerissen wurde. Diese Kirche war dreischiffig, querschifflos, mit drei Jochen, und mit einer Nonnenempore ausgestattet, über der sich der quadratische Hauptturm der Kirche erhob. Die äußere Gestalt lehnte sich direkt an die Treppentüre des Westwerkes von St. Pantaleon an.

St. Mauritius
Adresse: GoogleMapsMauritiuskirchplatz 9
50676 Köln
Tel.: 0221/921258-0
E-Mail: kontakt@herz-jesu-koeln.de
Meilensteine
1141 Die durch die Stiftung eines Kölner Bürgers erbaute Kirche wird geweiht
1830 Wegen Baufälligkeit wird die romanische Kirche St. Mauritius abgerissen
1861-65 Ein Neubau, nach dem Plan der Trierer Liebfrauenkirche errichtet, ersetzt die abgerissene Kirche

Der Grund und Boden gehörte auch der Benediktinerabtei St. Pantaleon. Erzbischof Arnold I. bestimmte die Kirche zur Pfarrkirche und unterstellte sie der Abtei, gliederte ihr aber zugleich ein Benediktinerinnenkloster mit Nonnen von Rolandswerth an. 1328 ordnete Papst Johannes XXII. auf Veranlassung des Abtes Theoderich die Inkorporation der Pfarrei in die Abtei an, die 1346 vollzogen wurde.

Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche durch eine Kapelle auf der Südseite erweitert. Im 18. Jh. wurde die Ausstattung der Kirche barockisiert, es entstand ein neuer Hochaltar, und das Kloster wurde um einen Anbau erweitert, der bis heute erhalten geblieben ist und unter dem Namen »Wolkenburg« bekannt ist. Im Zuge der Säkularisierung wurden alle Baulichkeiten versteigert und die Pfarrgüter eingezogen. Die daraus resultierenden finanziellen Schwierigkeiten führten zu gravierenden Bauschäden an der romanischen Kirche und sie musste schließlich abgerissen werden.

Die Grundsteinlegung der Neubaus erfolgte am 16. Mai 1861, die feierliche Einweihung der repräsentativen neugotischen Kirche fand am 8. Juni 1865 statt, die Vollendung des Turmes erfolgte am 28. November 1866. Auf diesem Turm steht eine Figur des Hl. Mauritius des Bildhauers Fuchs.

Nach den Beschädigungen im 2. Weltkrieg blieben nur der Turm, die Teile des Langhauses und der Chorbereich erhalten. Der Architekt Fritz Schaller integrierte diese in seinem Neubau. Dieser ist heute einer der interessantesten Kirchenbauten des Historismus im Rheinland. Im Inneren sind ein Gabelkruzifix aus der Zeit um 1415 und die Cherubim an den Flankierungstürmen, ein Werk von Elmar Hillebrand, besonders interessant.





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