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St. Maria im KapitolEinigen berühmten architektonischen Vorbildern ist St. Maria im Kapitol nachgebaut. Die imposante, dreischiffige Krypta orientiert sich an dem Vorbild der Krypta im Dom zu Speyer und die ehemalige Empore an der Westwand ist ein bewusster Rückgriff auf die Oktogon-Archiktektur der Aachener Pfalzkapelle. Die östliche Choranlage von St. Maria im Kapitol ist außerdem auch ein exakter Nachbau der Choranlage der Geburtskirche in Bethlehem.
St. Maria im Kapitol ist die größte der romanischen Kirchen Kölns. Wie schon der Name andeutet, wurde diese Kirche auf den Fundamenten eines römischen Tempels aus der Zeit um 50 n. Chr. erbaut, der den sogenannten Kapitolinischen Gottheiten Jupiter, Juno und Minerva geweiht war. Reste dieses Tempels wurden nach dem 2. Weltkrieg bei Grabungen gefunden. Schon um 690 war hier der Standort einer Marienkirche. Der spätottonische Bau aus dem 11. Jahrhundert wurde in seiner Bauweise zu einem oft nachgeahmten Charakteristikum romanischen Kirchenbaus im Rheinland, dank seines Kleeblatt- oder Drei-Konchen-Chor. Die Kirche besitzt eine reiche Ausstattung an kirchlichen Schätzen. Besonders wertvoll sind die um 1050 entstandenen Holztüren, die heute an der Westwand des südlichen Seitenschiffes stehen. Drei Madonnenfiguren lassen sich beim Rundgang durch die Kirche entdecken, vor allem die thronende Madonna mit Kind, die auf das 12. Jahrhundert datiert wird. Und in der Kapelle zwischen Nord- und Ostkonche fand das berühmte Gabel-Pest-Kruzifix von 1304 seinen heutigen Platz. Dazu kommt noch ein prachtvoller Lettner von 1523. ...mehr über Die Romanischen Kirchen Kölns |
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