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AntoniterCityKircheErbaut in den Jahren 1350 1385 durch die Antoniter Chorherren als Konventskirche in der Schildergasse, auf dem früheren Grund des Bettelordens der Sackbrüder, wurde die Antoniterkirche im Zuge der Säkularisation während der französischen Besetzung des Rheinlandes im Jahre 1802 mitsamt den angrenzenden Gebäuden den bis dahin »heimlichen« evangelischen Gemeinden Kölns zugesprochen. Am Sonntag Rogate, am 19. Mai 1805, konnten die Evangelischen ihren ersten genehmigten Gottesdienst in einer Kirche, in der Antoniterkirche feiern.
Die Antoniter waren sehr erfolgreich in der Behandlung von häufig epidemisch auftretenden Mutterkornvergiftungen. Dankbare Patienten spendeten dem Orden große Summen, die für den Bau der Kirche Verwendung fanden. Die Kirche ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit Kreuzrippengewölbe und einem für Bettelordenskirchen typischen Dachreiter. Während des 2. Weltkrieges wurden mit einer Ausnahme alle bunten Glasfenster zerstört. Zu den Sehenswürdigkeiten in der AntoniterCityKirche gehören das Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert, das einzig erhaltene Glasfenster, das zentrale Chorfenster mit der Kreuzigungsszene aus dem Jahr 1520, und insbesondere der »Schwebende« von Ernst Barlach im nördlichen Seitenschiff in Form eines Zweitgusses aus der Zeit um 1942. Das Original entstand 1926-27 für den Dom zu Güstrow, wurde aber im Zuge der Aktion »Entartete Kunst« entfernt und für Kriegszwecke verschrottet. |
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