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Museum für Ostasiatische KunstEine europäische Premiere war die Gründung des »Museums für Ostasiatische Kunst«. Als erstes seiner Art präsentiert es Kunstgegenstände wie Bronzen, Malerei, Keramik, Lackarbeiten und Farbholzschnitte aus China, Korea und Japan.
Grundstock der Bestände ist die Japan-Sammlung des Museumsgründers Adolf Fischer und seiner Frau Frieda Bartdorff. Ihre Kollektion gilt als eine der bedeutendsten innerhalb Europas. Ein weiterer Schwerpunkt der Museumsbestände liegt bei den chinesischen Sakralbronzen sowie Keramik aus China, Korea und Japan. Auch die im Museum vorhandenen Lackarbeiten und der Stellschirm-Besitz haben Weltrang. Zu den bedeutendsten Stiftungen der Nachkriegszeit zählt die Schenkung chinesischer Sakralbronzen und klassischer Möbel der Sammlung Hans-Jürgen von Lochow, die chinesische Keramiksammlung von Hans Wilhelm Siegel und die Schriftkunstsammlung von Heinz Götze. Selbst der 1977 eröffnete Museumsbau ist bedeutend, gehört das von Kunio Maekawa entworfene Gebäude doch zu den wichtigsten Baudenkmälern der klassischen Moderne in Köln. Zentrum der Anlage bildet der vom japanischen Bildhauer Masayuki Nagare in der Tradition japanischer Meditationsgärten gestaltete Landschaftsgarten. Bedingt durch den turnusmäßigen Wechsel in der Präsentation der Sammlung erhält das interessierte Publikum einen breit gefächerten Einblick in bis zu zwölf Themenbereiche der ostasiatischen Kunst und Kultur, wie z.B. der buddhistischen Kunst. Zusätzlich veranstaltet das Museum Kurse für ostasiatische Dekor- und Arbeitstechniken, bietet Vorträge und Konzerte an und zeigt Kulturfilme aus Ostasien. ...mehr über Übersicht der Kölner Museen |
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