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St. ApostelnAls Meisterwerk staufisch-romanischen Baustils gilt die Apostelkirche auch wegen ihres berühmten Dreikonchenchores in seiner harmonischsten Form. Tatsächlich ist sie die letzte der mit einem Kleeblattchor ausgestatteten Kirchen in Köln und damit wohl auch eines der schönsten Werke romanischer Architektur.
An der Stelle, an der gerade außerhalb der Kölner Stadtmauer an der Straße nach Aachen ein altes Apostelkirchlein gestanden hatte, ließ der Kölner Erzbischof Pilgrim nach 1021 eine dreischiffige Basilika und ein daran angrenzendes Chorherrenstift erbauen. Aber erst nach einem Brand im Jahr 1198 erhielt die Kirche ihre jetzige Gestalt. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Krypta zugeschüttet und blieb vergessen, bis sie nach dem 2. Weltkrieg beim Wiederaufbau neu entdeckt wurde. Über Jahrhunderte war St. Aposteln Chorherrenstift, erst nach der Säkularisation im Jahr 1802 wurde St. Aposteln Pfarrkirche. Besonders fällt die quadratische Vierung ins Auge, an die sich drei Apsiden wie in einem Kleeblatt anschließen. Diese Dreikonchenanlage ist ein besonderes Merkmal der Basilika. Die Zahl der zwölf Apostel, der Patrone der Basilika, findet sich auch in den zwölf Pfeilern wieder, auf denen die Kirche gegründet ist. Als Urtypus der staufischen Architektur gilt das Rautendach des Westturms. Im Mittelschiff des Baus erkennt man am Buntsandstein der Pfeiler noch die Bauperiode des 11. Jh.. Gleich neben dem Eingang befinden sich im Inneren der Kirche die Statuen der Vierzehn Nothelfer und in der Ostkonche sind die wertvollen Eichenholzfiguren des Apostelzyklus aus dem 14. Jh. aufgestellt. Das kostbarste Stück des Kirchenschatzes stellt allerdings der Heribertkelch aus dem 13.Jh. dar. In die Schale sind oben Abbildungen der Aposteln eingraviert und der Fuß wird von gestanzten Medaillons geschmückt. |
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