Startseite Inhaltsverzeichnis Touristik-Verkehr Sightseeing  >   St. Aposteln

Kirchen

 


St. Aposteln

 

 

St. Aposteln

St. Aposteln

Als Meisterwerk staufisch-romanischen Baustils gilt die Apostelkirche auch wegen ihres berühmten Dreikonchenchores in seiner harmonischsten Form. Tatsächlich ist sie die letzte der mit einem Kleeblattchor ausgestatteten Kirchen in Köln und damit wohl auch eines der schönsten Werke romanischer Architektur.

St. Aposteln
Adresse: GoogleMapsNeumarkt 30
50667 Köln
Tel.: 0221/925876-0
Fax: 0221/925876-18
E-Mail: webmaster@st-aposteln.de
Öffnungszeiten: Mo. - Sa. 7.30 - 19 Uhr
So. 9 - 18 Uhr
Bemerkungen: für Gruppen Voranmeldung nötig
Meilensteine
10. Jahrhundert Ein erster Kirchenbau wird errichtet
11. Jahrhundert Erzbischof Pilgrim lässt eine Basilika errichten, die als Klosterbegrenzung bis 1802 bestehen bleibt
12. Jahrhundert Der Westturm wird erbaut
1192 Im Osten entsteht das Kleeblattchor
Anfang des 13. Jahrhunderts Die Schiffe der Basilika werden eingewölbt
1945 Nach dem Zweiten Weltkrieg und den damit verbundenen Zerstörungen wird die vormals erreichte Bauform wiederher gestellt

An der Stelle, an der gerade außerhalb der Kölner Stadtmauer an der Straße nach Aachen ein altes Apostelkirchlein gestanden hatte, ließ der Kölner Erzbischof Pilgrim nach 1021 eine dreischiffige Basilika und ein daran angrenzendes Chorherrenstift erbauen. Aber erst nach einem Brand im Jahr 1198 erhielt die Kirche ihre jetzige Gestalt. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Krypta zugeschüttet und blieb vergessen, bis sie nach dem 2. Weltkrieg beim Wiederaufbau neu entdeckt wurde. Über Jahrhunderte war St. Aposteln Chorherrenstift, erst nach der Säkularisation im Jahr 1802 wurde St. Aposteln Pfarrkirche.

Besonders fällt die quadratische Vierung ins Auge, an die sich drei Apsiden wie in einem Kleeblatt anschließen. Diese Dreikonchenanlage ist ein besonderes Merkmal der Basilika. Die Zahl der zwölf Apostel, der Patrone der Basilika, findet sich auch in den zwölf Pfeilern wieder, auf denen die Kirche gegründet ist.

Als Urtypus der staufischen Architektur gilt das Rautendach des Westturms. Im Mittelschiff des Baus erkennt man am Buntsandstein der Pfeiler noch die Bauperiode des 11. Jh.. Gleich neben dem Eingang befinden sich im Inneren der Kirche die Statuen der Vierzehn Nothelfer und in der Ostkonche sind die wertvollen Eichenholzfiguren des Apostelzyklus aus dem 14. Jh. aufgestellt. Das kostbarste Stück des Kirchenschatzes stellt allerdings der Heribertkelch aus dem 13.Jh. dar. In die Schale sind oben Abbildungen der Aposteln eingraviert und der Fuß wird von gestanzten Medaillons geschmückt.





Sales Guide:
Karte Sehenswürdigkeiten

Download

Sales Guide:
Führungen & Programme

Download

DE EN