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Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum

Seit dem 22. April 1985, dem 40. Todestag der Künstlerin, unterhält die Kreissparkasse Köln das Käthe Kollwitz Museum; vor dem Umzug in die 1989 fertiggestellte Neumarkt-Passage war die Sammlung provisorisch auf der Vorstandsetage der Sparkasse untergebracht.

Käthe Kollwitz Museum
Adresse: GoogleMapsNeumarkt 18-24
50667 Köln
Tel.: 0221/227-2899 oder -2602
Fax: 0221/227-3762
E-Mail: museum@kollwitz.de
Öffnungszeiten: Di.- Fr. 10.00 - 18.00 Uhr
Sa. & So. 11.00 - 18.00 Uhr
Preise: € 3 / € 1,50; Gruppenermäßigung
Bemerkungen: öffentl. Führung So. 15.00 Uhr; bei Gruppen Voranmeldung erwünscht; Preisänderungen möglich
Meilensteine
1983 Kreissparkasse Köln erwirbt ein Konvolut an Handzeichnungen von Käthe Kollwitz
1985 Anlässlich des 40. Todestages der Künstlerin wird das Museum von der Kreissparkasse Köln gegründet

Die Gründung des Museums geschah in bester Kölner Mäzenaten-Tradition. Von Anfang an war das Bestreben, Kunst und Wissenschaft zu fördern. So beabsichtigte der Museumsträger weder Kunstinvestment noch Spekulation, vielmehr wollte und will er durch diesen Beitrag zur kulturellen Szene Kölns und der Region ein Stück Unternehmenskultur öffentlich sichtbar machen. Über 500.000 Besucher seit Eröffnung, darunter auch ein hoher Prozentsatz ausländischer Besucher, bezeugen eine für eine graphische Sammlung ungewöhnlich hohe Akzeptanz.

Über die gläsernen Aufzüge in der Neumarkpassage erreicht man das über den Räumen der Kreissparkasse gelegene Museum. Es beherbergt die weltweit größte Sammlung von Werken der Käthe Kollwitz, wie z.B. Plakate, Druckgraphiken, Zeichnungen und Bronzeplastiken.

Beginnend mit einer biographischen Bilddokumentation über Leben und Wirken von Käthe Kollwitz wird der Besucher im unteren Bereich des Museums zunächst chronologisch in das Werk eingeführt. Im Zentrum steht dabei der berühmte druckgraphische Zyklus »Ein Weberaufstand« nach dem Drama von Gerhart Hauptmann. Mit diesem aus drei Lithographien und drei Radierungen bestehenden Zyklus gelang der jungen Künstlerin 1898 auf der »Großen Berliner Kunstausstellung« der künstlerische Durchbruch. Aufgrund des sozialkritischen Inhalts der Folge verweigerte ihr Kaiser Wilhelm II. die Verleihung der »Kleinen Goldmedaille«, denn das »käme ja einer Herabwürdigung jeder hohen Auszeichnung gleich. Orden und Ehrenzeichen gehören auf die Brust verdienter Männer!« Umso mehr Beifall erhielt sie von den Sozialdemokraten.





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