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Opernhaus / Schauspielhaus

Das Opernhaus, erbaut 1957, und das Schauspielhaus aus dem Jahr 1962, beide am Offenbachplatz gelegen, sind bekannt für ihr großstädtisches Bühnenprogramm, das bis zu 1.400 (Oper) bzw. 1.010 (Schauspielhaus) Besucher fesseln kann.

Opernhaus /Schauspielhaus
Adresse: GoogleMapsOffenbachplatz
50667 Köln
Tel.: 0221/221-28400
Bemerkungen: Spielpläne sind in der »Monatsvorschau« bei KölnTourismus erhältlich
Meilensteine
1954–57 Errichtung des Opernhauses am Offenbachplatz durch Wilhelm Riphahn und H. Menne
1960-62 Bau des Schauspielhauses
1988-89 Restaurierung des Schauspielhauses

Das erste Kölner Opernhaus - im Stil der Neorenaissance nach den Plänen des Architekten Carl Moritz - wurde 1902 am Habsburgerring eröffnet und zählte mit seinen 1800 Sitzplätzen zu den größten Theatern Deutschlands. Seit diesem Jahr gab es in der Domstadt zwei Spielstätten, die als »Vereinigte Stadttheater« gemeinsam geführt wurden. Dieses Operngebäude wurde allerdings 1943 bei einem Luftangriff stark beschädigt und 1958 schließlich abgerissen.

Der Architekt Wilhelm Riphahn entwarf in dieser Zeit ein neues Opernhaus, das als modernes Gebäude konzipiert wurde und dem zeitgenössischen Musiktheater als Forum dienen sollte. 1957 wurde die Oper Köln in Anwesenheit von Bundeskanzler Konrad Adenauer eingeweiht. Zu den Uraufführungen, die im Kölner Opernhaus zu bewundern waren, gehören beispielsweise »Die Soldaten« von Bernd Alois Zimmermann 1965 oder 1957 Wolfgang Fortners »Bluthochzeit«. Selbst die Operndiva Maria Callas war bereits auf der Bühne der Oper Köln zu sehen.

Seit der Einweihung fanden viele wichtige Uraufführungen in der Kölner Oper statt, wie z. B. „Die Soldaten“ von Bernd Alois Zimmermann im Jahre 1965 oder kurz nach der Eröffnung Wolfgang Fortners „Bluthochzeit“. Im Juli 1957 gastierte die Mailänder Scala in Köln, und Maria Callas stand als Sonnambula auf der Bühne.

Das große, moderne Opernhaus bietet heute ein volles Repertoire mit Werken der klassischen und romantischen Opernliteratur genauso wie mit zeitgenössischen Arbeiten. In der Oper Köln ersetzt übrigens ein Cantus das bisherige Digitalpult und bietet die nötige Flexibilität für die modernen Produktionen des Hauses.

Direkt gegenüber der Oper findet sich das ebenfalls von Riphahn entworfene Schauspielhaus. 1782 war das Kölner Theater in der Schmierstraße, der heutigen Komödienstraße, beheimatet, 1872 folgte in der Glockengasse ein zweites Haus. In den 1920er Jahren war unter anderem auch der bekannte Heinrich George Schauspieler im Kölner Schauspielhaus. Zu den kontroversesten Produktionen der Bühne gehörte Bertold Brechts »Dreigroschenoper«, die 1929 nur in einer entschärften Fassung aufgeführt werden durfte. Beide Gebäude des Theaters wurden im 2. Weltkrieg bei Bombenangriffen zerstört.

1962 wurde das neue Schauspielhaus am Offenbachplatz eröffnet; das Premierenstück war Schillers »Die Räuber« mit Klausjürgen Wussow in der Hauptrolle. Das Gebäude verfügt über 1.010 Plätze, davon 830 im »Großen Haus«, 120 in der »Schlosserei«, sowie 60 im Erfrischungsraum.

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