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Kirchen

 

St. Martin

Groß St. Martin

Bis ins 19. Jh. war der gewaltige Vierungsturm von Groß St. Martin neben den unvollendeten Domturm das Wahrzeichen Kölns. Deutlich sichtbar in den horizontal gegliederten romanischen Bauformen ist schon der Beginn der gotischen Bauweise.

Groß St. Martin
Adresse: GoogleMapsAn Groß St. Martin 9
50667 Köln
Tel.: 0221/16425650
Öffnungszeiten: Mo. 15 - 17 Uhr
Di.- Fr. 10 - 12, 15 - 17 Uhr
Sa. 10 - 12.30, 13.30 - 17 Uhr
So. 14 - 16 Uhr
Bemerkungen: für Gruppen Voranmeldung nötig; Besichtigung der Ausgrabungen möglich
Meilensteine
10. Jahrhundert Erzbischof Bruno gründet ein Chorherrenstift, das wenig später in ein Benediktinerkloster umgewandelt wird
1172 Die Kirchenweihe des Klosters findet statt
1185-1220 Der Bau des Vierungsturms wird infolge von Zerstörungen durch Brände und Stürme erbaut
15. Jahrhundert Das romanische Turmdach des Vierungsturms wird durch einen gotischen Knickhelm ersetzt
1802 Im Zuge der Säkularisation werden die Klostergebäude zerstört
1939-45 Das Gewölbe und der Turm wird durch Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg zerstört
1984 Erst jetzt sind alle Aufbauarbeiten abgeschlossen

Um 960 wurde Groß St. Martin auf einer ehemaligen Rheininsel als Chorherrenstift gegründet, später wurde es zu einem Benediktinerkloster. Iin der Stauferzeit fanden ausgiebige Aus- und Umbaumaßnahmen statt. Die Kirche beeindruckt auch durch die Dreikonchenanlage mit zweigeschossigem Wandaufbau und einer Zwerggalerie, dem mächtigen Vierungsturm.

Besonders beeindruckend ist das Langhaus mit seinen 25 Metern Höhe und die vom nördlichen Seitenschiff zu betrachtenden archäologischen Funde aus dem ersten und zweiten Jahrhundert. In der Krypta sind Reste römischer Lagerhallen zu besichtigen. Sehenswert ist ebenfalls die Kreuzigungs- und Grablegungsgruppe von T.van de Burch von 1509, das Dreikönigstriptychon von 1530 und den fast lebensgroßen »Schmerzensmann« aus dem 16. Jahrhundert.

Luftangriffe während des 2. Weltkriegs richteten erhebliche Zerstörungen an der Kirche an. Der Turm wurde bis 1965 wiedererrichtet, insgesamt jedoch dauerten die Restaurierungsarbeiten bis 1984 an. 40 Jahre nach Kriegsende konnte die Kirche neu geweiht werden.

Angrenzend an St. Martin liegt der attraktive Freizeitgarten zwischen Rhein und Altstadt und der Hohenzollern- und Deutzer Brücke.




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