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Kirchen

 

 

Die Ruine St. Kolumba

 

 

 

St. Kolumba

St. Kolumba

Namenspatronin der einst reichsten und bedeutensten Pfarrkirche Kölns ist die populäre Heilige St. Kolumba. Nach dem zweiten Weltkrieg kennen die meisten Kölner das Gotteshaus aber auch unter dem Namen »Madonna in den Trümmern«, denn von der im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörten Kirche blieb, wie ein Wunder, nur die Marienfigur am nordöstlichen Chorpfeiler übrig. Einsam in den Trümmern stehend bewegte diese Statue die Herzen der Kölner und gab ihnen Hoffnung. Heute hat die Madonnenfigur ihren Platz an der Ostwand der neuaufgebauten Kirche gefunden.

Kolumba - Kunstmuseum des Erzbistums Köln
Adresse: GoogleMapsKolumbastr. 4
50667 Köln
Tel.: 0221/933193-0
Fax: 0221/933193-33
E-Mail: mail@kolumba.de
Öffnungszeiten: täglich außer Di. 12.00 - 17.00 Uhr
Preise: € 5 / € 3; bis 18 Jahre frei
Meilensteine
988 In schriftlichen Quellen wird die Kirche erstmalig erwähnt
1853 Gründung des Erzbischöflichen Diözesanmuseums
2. März 1945 Nach der Bombadierung des romanischen Kirchenturms ist St.Kolumba beinahe ganz zerstört
7. Dezember 1950 Die neuaufgebaute Kirche wird geweiht
1954 Eröffnung des Diözesanmuseums in der Gereonstr.
1972 Umzug des Museums ins Kuriengebäude am Roncalliplatz
2007 Nach dem Neubau des Museumsgebäudes Kolumba von Architekt Peter Zumthor, das die Ruinen von St. Kolumba und die Kapelle »Madonna in den Trümmern« einschließt, wird das Museum unter dem neuen Namen »Kolumba« wiedereröffnet.

St. Kolumba ist ein äußerst geschichtsträchtiger Ort: Über römischen Bauten entstanden seit dem 7. Jahrhundert mehrere Kirchenbauten, unter ihnen auch eine spätgotische fünfschiffige Basilika, die im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört wurde. Es folgte 1950 der Bau der kleinen Kapelle »Madonna in den Trümmern« nach Plänen von Gottfried Böhm. Nach langjährigen archäologischen Ausgrabungen stellte sich bald die Frage nach der Zukunft von St. Kolumba.

Der Schweizer Architekt Peter Zumthor entwickelte ein Konzept, einen Neubau für das Erzbischöfliche Diözesanmuseum zu errichten, der sowohl die Ruine der Kirche St. Kolumba als auch die Kapelle enthalten sollte. Der Grundstein für den Neubau wirde 2003 gelegt und 2007 konnte er feierlich von Kardinal Meisner eingeweiht werden. Seither ist das Gebäude die Heimat des Kunstmuseums. Die Kapelle »Madonna in den Trümmern« ist von ihm zwar vollständig umschlossen, kann jedoch über einen seperaten Eingang betreten und besichtigt werden.




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