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Kirchen

 

 

St. Maria

St. Maria in der Kupfergasse

St. Maria in der Kupfergasse ist in niederländischem Barock erbaut worden, der Stilart, die die Karmeliterinnen aus ihrer niederländischen Heimat s'Hertogenbosch mitbrachten. Sie ist damit eines der wenigen barocken Kirchengebäude der Stadt Köln. Die Kirche umschließt seit ihrer Einweihung im Jahr 1715 die in ihrem Inneren zwischen 1673 und 1675 errichtete Laurentinische Kapelle, in der seit dieser Zeit ein Gnadenbild der Schwarzen Muttergottes verehrt wird.

St. Maria in der Kupfergasse
Adresse: GoogleMapsSchwalbengasse 1
50667 Köln
Tel.: 0221/2576237
Fax: 0221/2585295
E-Mail: kkg-kupfergasse@netcologne.de
Öffnungszeiten: Mo. - Fr.  9.15 - 12.15 Uhr, 14.45 - 17.45 Uhr
Meilensteine
1630 Die von den Calvinisten vertriebenen Karmeliterinnen ziehen in Köln ein
1635 Erwerbung des Neuenahrer Hofs rings um die heutige Kirche
1660 Die Genehmigung zu größeren Bauarbeiten wird erteilt
1675 Weihung der Kapelle, in die das wundertätige Marienbild der Karmeliterinnen übertragen wird
1705-15 Die Kirche wird erbaut
1802 Nach der Säkularisation wird die bis dato dem Hl. Josef geweihte Klosterkirche nun Pfarrkirche und Maria geweiht

Unweit der Nord-Süd-Fahrt liegt an der Langgasse Ecke Schwalbengasse der schlichte Ziegelbau der Kirche zur »Schwarzen Mutter Gottes, St. Maria in der Kupfergasse«. Bis ins 16. Jahrhundert gehörten die Grundstücke der späteren Kirche der gräflichen Familie von Neuenahr. Den Karmelitinnen gelang es nach ihrer Ankunft in Köln dank Privilegien und Schenkungen, den alten Neuenahrer Hof in eine Klosteranlage inklusive einer Kapelle umzubauen.

Das darin zu findende Gnadenbild, eine aus Lindenholz geschnitzte Figur der Mutter Gottes, spielt eine wichtige Rolle in der Kölner Volksfrömmigkeit: Die Statue der Schwarzen Muttergottes soll anlässlich einer mittelalterlichen Prozession durch Köln getragen worden sein, um die Pest zu bannen und sich dabei schwarz gefärbt haben. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um das Werk eines niederländischen Meisters um 1630. In dieser Zeit der besonders stark ausgeprägten Marienverehrung fanden häufig Wallfahrten und Prozessionen statt, denen wundertätige Kräfte nachgesagt wurden.

Diese führten schließlich zum Bau eines größeren Gotteshauses. Der Plan, die Kapelle innerhalb der neu erbauten Kirche zu erhalten, erhielt erst durch den Einfluss von Kaiserin Amalia die Baugenehmigung. Unter der Aufsicht des Bauleiters Flostorf entstand so die Kirche St. Josef. 1798 mussten die Karmelitinnen wieder fliehen, da ihr Kloster durch die französischen Besatzer aufgehoben wurde. Die Klosterkirche wurde allerdings als eine von wenigen Sakralbauten 1802 zur Pfarrkirche erhoben und Maria geweiht.

Nach den Zerstörungen des Krieges ist vieles zwar nur vereinfacht wieder errichtet worden, der Grundeindruck des backsteinernen Baus blieb jedoch erhalten.





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