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Museum für Angewandte Kunst

Im Jahr 1989 ist das Kölner Museum ins Herz der Stadt zurückgekehrt, dessen Sammlungen und Ausstellungen das Publikum besonders ansprechen, da sie unmittelbar sein Interesse an der Gestaltung der persönlichen Lebensspähre berühren.
Das Museum für Angewandte Kunst zeigt eine der bedeutendsten deutschen Sammlungen europäischer angewandter Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart sowie eine hochrangige Kollektion des Design seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Gebrauchsgegenstände vom Mittelalter bis heute zeichnen sich ebenso aus durch künstlerische Gestaltung wie durch vollendete Verarbeitung und erheben diese somit über ihre Funktion hinaus zu Kunstwerken, die qualitäts- und geschmacksbildend wirken können.

Museum für Angewandte Kunst
Adresse: GoogleMapsAn der Rechtschule
50667 Köln
Tel.: 0221/221-26714 oder -26735
Fax: 02 21/2 21-23885
E-Mail: mfak@stadt-koeln.de
Öffnungszeiten: Di. - So. 11.00 - 17.00 Uhr
Preise: € 6,50 / € 3,50
Bemerkungen: bei Sonderausstellungen Änderung der Öffnungszeiten und Preise möglich
Meilensteine
1888 Gründung auf Initiative von Kölner Bürgern
1900 Umzug in das neugotische Museumsgebäude am Hansaring
1961-1986 Ausstellungen im romanischen Overstolzenhaus
1987 Umbenennung des »Kunstgewerbe-Museums« in »Museum für Angewandte Kunst«
1989 Umzug ins Gebäude »An der Rechtschule« im Herzen von Köln

Teilweise werden die Objekte in zeitgenössischer Umgebung präsentiert und vermitteln so dem Betrachter ein lebendiges Bild der jeweiligen Epoche. Die gezeigten Exponate zeichnen sich gleichermaßen durch künstlerische Gestaltung wie vollendete Verarbeitung aus. So rückt die Funktionalität des Gegenstandes zugunsten der Kunst in den Hintergrund.

Möbel und Bildteppiche, Tisch- und Tafelkultur, Geräte und Textilien, Kleinplastik, Luxus- und Zierobjekte legen Zeugnis ab von der Geschichte gestalteter Lebensräume. Zu den Highlights des Museums zählen Basler Bildteppiche, ein Venezianischer Hochzeitspokal des 15. Jahrhunderts, ein Nürnberger Kabinettschrank der Renaissance, barocke Gobelins aus Brüssel und Beauvais, zwei lebensgroße Tierfiguren aus Meißener Porzellan, Mobiliar von Abraham und David Roentgen, Schmuckgarnituren des 19. Jahrhunderts von Falize und Castellani, ein Silberservice von Henry van de Velde und das bedeutende Suprematistische Schreibzeug von N. Sujetin. Architektur, Mode, Fotografie und Film zählen zu den Bereichen der wechselnden Ausstellungen.

Das Museum für Angewandte Kunst Köln entstand 1888 aus einer Initiative Kölner Bürger und wurde vom Kölnischen Kunstgewerbe-Verein getragen. Der historische Kernbestand umfaßt die Sammlungen von Ferdinand Franz Wallraf und Matthias Joseph de Noël, später erweitert durch Stiftungen aus der Kölner Bürgerschaft. 1900 wurde ein neugotisches Gerbäude für das Museum eröffnet, welches im 2. Weltkrieg komplett zerstört wurde. Nach dem Krieg wurde die Sammlung zur Basis wechselnder Ausstellungen im Overstolzenhaus. Erst 1989 erhielt das Museum im Gebäude An der Rechtschule, ursprünglich erbaut für das Wallraf-Richartz-Museum, eine neue Heimat.





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