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Römisch-Germanisches MuseumSeit Eröffnung des Römisch-Germanischen Museums 1976 zeugen die 20 Millionen Besucher von der erfolgreichen Vermittlung der Darstellung der römischen Epoche Kölns, besonders der Kultur- Wirtschafts- und Religionsgeschichte sowie der Darstellung und Präsentation des antiken Kunsthandwerkes.
Besonders interessant ist das Museum mit seinen über drei Millionen Fundobjekten (urgeschichtliche Funde; römische Kunst- und Kulturgeschichte; Schmuck der Antike und Völkerwanderungszeit; fränkische Funde) auch wegen seines historisch bedeutsamen Standortes: Früher befand sich hier eine römische Stadtvilla, von der auch heute noch das berühmte Dionysos-Mosaik im Museum zeugt, auf dem die illustren Gäste des Gipfeltreffens 1999 ein Abendessen einnahmen. Der rekonstruierte Grabbau des Legionärs Poblicius gehört zu den bekanntesten Werken, die im Römisch-Germanischen Museum zu bewundern sind. Weitere Glanzpunkte sind die weltweit größte Sammlung römischer Gläser sowie eine herausragende Kollektion römischen und frühmittelalterlichen Schmucks. Zahlreiche Funde zum römischen Alltagsleben führen den Besucher mitten in das antike Köln. Römische Architekturteile, Inschriften, Porträts und Keramik zeugen von der damaligen Bedeutung der Stadt. Die Götterkulte italischen und einheimischen, aber auch orientalischen Ursprungs werden durch Bildwerke aus Stein, Bronze und Ton lebendig. Mit Funden aus der Stein-, Bronze- und aus der Eisenzeit geht das Museum gar zurück bis in die Urgeschichte menschlicher Besiedlung im Kölner Raum. Das Museum dient zugleich als Amt für Archäologische Bodendenkmalpflege der Stadt Köln mit Forschungsstätte, Archäologischem Archiv und öffentlicher Sammlung. |
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