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EL-DE-Haus

EL-DE Haus / NS Dokumentationszentrum

Der Kölner Handelskaufmann Leopold Dahmen ließ 1935 Ecke Appellhofstraße / Elisenstraße dieses zweistöckige Haus errichten, dem seine Initialen den Namen gaben. Jahrzehnte lang blieb die Rolle des EL-DE-Hauses als ehemalige Gestapo-Zentrale unbeachtet.

EL-DE Haus / NS Dokumentationszentrum
Adresse: GoogleMapsAppellhofplatz 23-25
50667 Köln
Tel.: 0221/221-26331
Fax: 0221/221-25512
Internet: www.ns-dok.de
E-Mail: nsdok@stadt-koeln.de
Öffnungszeiten:

Di. - Fr. 10.00 - 18.00 Uhr
Sa. & So. 11.00 - 18.00 Uhr

Preise: € 4,20 / 1,80 (ermäßigt)

Mit Aktionen lenkte seit den 60er Jahren Sammy Maedge den Blick der Öffentlichkeit auf diesen Sachverhalt. Sie blieben lange Zeit ohne Wirkung. Erst Ende der 70er Jahre entstand eine breite Diskussion um den Erhalt des ehemaligen Gefängnisses und die Errichtung einer Gedenkstätte im EL-DE-Haus, die angeregt wurde durch zahlreiche politische Aktivitäten und durch die 1978 gegründete »Initiative für ein Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus«, dem späteren »Verein EL-DE-Haus e.V.« Förderverein des NS-Dokumentationszentrums.

Anfang März 1979 ließen sich der Fotograf des »Kölner VolksBlatts« Gernot Huber und der Lehrer Kurt Holl im Keller des EL-DE-Hauses einschließen. Sie dokumentierten den Zustand der ehemaligen Gefängniszellen mit den erhaltenen Wandinschriften der von der Gestapo Inhaftierten und präsentierten die Aufnahmen der Öffentlichkeit wenige Tage später auf einer Veranstaltung der »Kölnischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit«.

Im Dezember 1979 beschloß der Rat, die Kellerräume als Gedenkstätte einzurichten und die Zeit des Nationalsozialismus in Köln erforschen zu lassen. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten der Inschriften im Zusammenwirken von Stadtkonservator und Landeskonservator Rheinland wurden die Gefängniszellen 1981 als Gedenkstätte der Öffentlichkeit übergeben. Die Inschriften sind entziffert und publiziert worden. 1987 beschloß der Rat die Gründung des NS-Dokumentationszentrums, das seit 1988 im EL-DE-Haus arbeitet.

In einer großen Dauerausstellung wird die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus präsentiert, sowohl mit einzelnen Themenbereichen wie Widerstand oder Verfolgung, als auch Geschehnisse und Entwicklungen in der damaligen »Gauhauptstadt« in ihrer Gesamtheit. So wird die Funktionsweise des NS-Regimes am konkreten Beispiel nachvollziehbar. Im Dokumentationszentrum gibt es einen eigenen Führungsdienst, der sich dem jeweiligen Wissensstand der Besucher anpasst und gleichzeitig thematisch orientierte und altersgemäße Führungen, beispielsweise für Schülergruppen, anbietet.

Neben dieser Dauerpräsentation bietet das NS-Dokumentationszentrum regelmäßige Sonderausstellungen zu lokalen und überregionalen Aspekten der NS-Zeit an, meist begleitet von vertiefenden Veranstaltungen.




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