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EL-DE Haus / NS DokumentationszentrumDer Kölner Handelskaufmann Leopold Dahmen ließ 1935 Ecke Appellhofstraße / Elisenstraße dieses zweistöckige Haus errichten, dem seine Initialen den Namen gaben. Jahrzehnte lang blieb die Rolle des EL-DE-Hauses als ehemalige Gestapo-Zentrale unbeachtet.
Mit Aktionen lenkte seit den 60er Jahren Sammy Maedge den Blick der Öffentlichkeit auf diesen Sachverhalt. Sie blieben lange Zeit ohne Wirkung. Erst Ende der 70er Jahre entstand eine breite Diskussion um den Erhalt des ehemaligen Gefängnisses und die Errichtung einer Gedenkstätte im EL-DE-Haus, die angeregt wurde durch zahlreiche politische Aktivitäten und durch die 1978 gegründete »Initiative für ein Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus«, dem späteren »Verein EL-DE-Haus e.V.« Förderverein des NS-Dokumentationszentrums. In einer großen Dauerausstellung wird die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus präsentiert, sowohl mit einzelnen Themenbereichen wie Widerstand oder Verfolgung, als auch Geschehnisse und Entwicklungen in der damaligen »Gauhauptstadt« in ihrer Gesamtheit. So wird die Funktionsweise des NS-Regimes am konkreten Beispiel nachvollziehbar. Im Dokumentationszentrum gibt es einen eigenen Führungsdienst, der sich dem jeweiligen Wissensstand der Besucher anpasst und gleichzeitig thematisch orientierte und altersgemäße Führungen, beispielsweise für Schülergruppen, anbietet. Neben dieser Dauerpräsentation bietet das NS-Dokumentationszentrum regelmäßige Sonderausstellungen zu lokalen und überregionalen Aspekten der NS-Zeit an, meist begleitet von vertiefenden Veranstaltungen. ...mehr über Übersicht der Kölner Museen |
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