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Römerturm

Römerturm

In Köln findet man noch überwältigende Zeugnisse seiner fünfhundert Jahre währenden Existenz als Römerstadt, aber auch bemerkenswerte Überreste aus der Frankenzeit: Baudenkmäler, Gebrauchsgegenstände und Kunstwerke. Eines der bedeutendsten erhaltenen Bauwerke der Römerzeit ist der Römerturm, der Zeugnis ablegt von der antiken Baukunst und der großen Bedeutung der Stadt als Zentrum des Europahandels dieser Zeit. Er ist der einzige Turm der römischen Stadtmauer, der die Jahrtausende überdauert hat.

Römisches Nordtor
Adresse: GoogleMapsZeughausstr. / St. Apern-Str.
Öffnungszeiten: frei zugänglich
Meilensteine
50 n. Chr. Beginn des Baus einer Stadtmauer und ihrer Türme
1873 Nachdem der römische Turm abgerissen werden soll, kauft die Stadt Köln ihn und sorgt für seine Erhaltung
1900 Erbauung des neugotischen Hauses, welches an den Römerturm grenzt

Einst bildete der verzierte römische Turm, der heute an der Ecke Zeughausstr. / St. Apern-Str. zu finden ist, die nordwestliche Ecke der römischen Stadtmauer, die eine Gesamtlänge von vier Kilometern aufwies, 7,80 Meter hoch und 2,40 Meter stark war. Das Mauerwerk bestand aus Natursteinen, die mit Kalkmörtel verbunden worden waren. Die Steine waren aus Steinbrüchen am Mittelrhein per Schiff nach Köln transportiert worden.

Der wegen seines guten Zustandes bis über die Grenzen Kölns bekannte Römerturm ist mit mosaikartigem Schmuck aus farbigen Steineinlagen verziert. Die Ornamente sind aus verschiedenen Gesteinssorten zusammengesetzt, etwa Trachyt, Kalk- und Sandstein. In der oberen Reihe erkennt man noch stilisierte Säulentempel. Der Zinnenkranz stammt allerdings nicht aus römischer Zeit, sondern wurde erst im 19. Jahrhundert auf die Ruine gesetzt. Im Mittelalter war der Turm in das damalige Klarenkloser integriert, später dann in ein neugotisches Wohnhaus. Im Jahr 1873 war der Turm von Zerstörung bedroht und wurde daraufhin von der Stadt Köln aufgekauft.

Nur 200 Meter vom Römerturm entfernt findet sich ein weiteres Zeugnis antiker Bautätigkeit, die Ruine des Helenenturms, ehemals ebenfalls Teil der Kölner Stadtbefestigung. In der entgegengesetzten Richtung, auf dem Weg zum Dom in der Komödienstr., können weitere Reste der Stadtmauer besichtigt werden.





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