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UbiermonumentBeim Bau eines Gebäudes stieß man 1965 auf das massive Ubiermonument. Die Archäologen mussten 10 Meter tief graben, um das Bauwerk freizulegen. Es handelt sich hierbei um den ältesten datierten römischen Steinbau in Deutschland.
In der Literatur ist das Bauwerk auch als »Hafenturm« bekannt. Der annähernd quadratische Steinturm ruht auf einer Fundamentplatte von nahezu 11 Quadratmetern, deren Unterkante sich etwa sechs Meter unterhalb des Laufniveaus der CCAA befindet. Über der Fundamentplatte erhebt sich ein Fundamentsockel aus Tuffquadern. Das Tuffsteinmauerwerk ist mit bis einer Höhe von 6,50 Metern erhalten. Zum Bau des Monuments war eine Verfestigung des Untergrunds in der Rheinaue nötig, wofür Eichenpfähle in den Boden getrieben wurden. Die hierfür nötigen Bäume wurden offenbar 4 nach Christus gefällt. Die Untersuchungen haben ergeben, dass das Ubiermonument zum Zeitpunkt des Baus der römischen Stadtmauer schon zerstört war. Ob es sich hierbei um einen Teil der Stadtbefestigung des oppidum ubiorum handelt oder um einen Wachturm des römischen Hafens ist bis heute ungeklärt. |
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