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Kirchen

 


Sominikanerkirche

St. Andreas

Das Äußere der Dominikanerkirche St. Andreas ist durch den interessanten Kontrast von rheinischer Spätromantik und französischer Hochgotik geprägt. Er verbindet ein romanisches Langhaus von 1220 mit einem gotischem Chor von 1414. Der Standort geht vermutlich auf eine frühchristliche Kapelle mit dem Namen St. Matthaeus in fossa (»St. Matthäus am Graben«) zurück.

St. Andreas
Adresse: GoogleMapsKomödienstr. 8
50667 Köln
Tel.: 0221/16066-0
Fax: 0221/16066-18
Öffnungszeiten: täglich von 8.30 bis 18 Uhr
Bemerkungen: für Gruppen Voranmeldung nötig
Meilensteine
1200 Über einer Klosterkirche des 10. Jahrhunderts entsteht St. Andreas
14. - 16. Jahrhundert In mehreren Etappen werden Kapellen an die Seitenschiffe angebaut
1414 Der ursprüngliche Chor wird durch einen gotischen ersetzt und dabei wird die Krypta zugeschüttet, die erst 1953 wiederentdeckt wird
nach 1945 Da St. Andreas im Zweiten Weltkrieg nicht stark beschädigt wurde, dient sie zeitweilig als Ersatz für den Kölner Dom, der erst 1948 wiedereröffnet wird

Sein zweigeschossiger, achtseitiger Vierungsturm setzt mit seinem charakteristischen Faltdach über Dreiecksgiebeln einen bemerkenswerten romanischen Akzent zwischen der beherrschenden Wucht der gotischen Domtürme und den mehr oder weniger einfallslosen Baumassen der Nachkriegszeit, die sich vom Dom entlang der ehemaligen römischen Stadtmauer nach Westen erstrecken. Wie reich romanische Architektur sein kann, zeigt nicht nur das kurze, mit prächtigen Friesen, Blendarkaden und Kapitellen über gedrungenen Stützen geschmückte Langhaus aus staufischer Zeit, das sich hinter der dämmrigen Vierungskuppel effektvoll zum lichtdurchfluteten gläsernen Saal des spätgotischen Langchors öffnet, sondern mehr noch die Vorhalle im gewaltigen Westbau, die mit ihren ausgezackten Gurtbögen geradezu exotisch anmutet.

In der Krypta des ehemaligen Chorherrenstifts, das heute Dominikanerkirche ist, ruhen in einem römischen Sarkophag die Gebeine des gelehrten Dominikanerheiligen Albertus Magnus, der wie kaum ein zweiter das Denken des Mittelalters geprägt hat.

Die Ausstattung der Kirche birgt einige weitere interessante Stücke, beispielsweise den sogenannten Blutbrunnen der Hl. Ursula, über den das Blut der Heiligen und ihrer Gefährtinnen bei deren Märtyrertod geflossen sein soll, oder der Makkabäerschrein, dem mit vergoldeten Kupferplatten das Aussehen einer Kirche gegeben wurde, und der rund 40 Reliefsszenen mit Szenen aus dem Martyrium der Makkabäer zeigt. Ebenfalls sehenswert sind die Reste mittelalterlicher Wandmalereien in der Kapelle rechts vor dem Querhaus und die um 1500 vom Meister von St. Severin gemalte Altartafel der Rosenkranzbruderschaft.




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