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St. GereonDeutlich sichtbar ist der Einfluss von Spätantike und Mittelalter in dieser ungewöhnlichen Kirche, deren Kuppelraum zu den gewaltigsten neben der Hagia Sophia und dem Florentiner Dom gehört. Besonders von innen ist der Eindruck des Dekagons für den Besucher überwältigend. In 34 Meter Höhe laufen die Rippen des rot leuchtenden Kuppelgebäudes zusammen, das einen Raum von 21 Metern Durchmesser überspannt.
Der spätrömische Ovalbau aus dem 4. Jahrhundert diente als Märtyrer-Gedächtniskirche, das römische Mauerwerk reicht bis in 16 Meter Höhe. Vom 11. bis 13. Jahrhundert wurde er als Zehneckbau (Dekagon) überkuppelt und stellt seitdem eine der eindrucksvollsten Architekturleistungen zwischen der Hagia Sophia in Byzanz und dem Petersdom in Rom dar. In der Krypta kann man noch die staufischen Fußbodenmosaike aus dem 11. Jh. besichtigen und gen Westen öffnet sich die Krypta zur Confessio, in der Steinsarkophage mit den Reliquien römischer Märtyrer aufgestellt sind. In der heutigen Pfarrkirche St. Gereon steht in einer über drei Meter hohen Nische links vom Eingang zum Kirchenraum der untere Teil einer Säule. Beigegeben ist ihr eine lateinische Inschrift mit folgendem Wortlaut: ...mehr über Die Romanischen Kirchen Kölns |
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