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Koelnmesse

Die Koelnmesse ist die internationale Wirtschafts- und Handelsmesse in Köln. Sie bietet in insgesamt elf Hallen eine Ausstellungsfläche von 284.000 Quadratmetern und ein Freigelände mit zusätzlichen 100.000 Quadratmetern; hier finden jedes Jahr rund 70 Fachmessen und 2.000 Kongresse statt.

Koelnmesse
Adresse: GoogleMapsMesseplatz 1
50679 Köln
Tel.: 0221/821-0
Fax:

0221/821-2574

E-Mail: info@koelnmesse.de

Schon im Mittelalter trafen sich in Köln wichtige Handelswege, an denen Märkte entstanden, um Waren zu tauschen. 1255 wurde das Stapelrecht festgeschrieben, nach dem alle Kaufleute in Köln ihre Schiffsladung drei Tage lang zum Verkauf auslegen mussten. 1360 erhielt Köln das Privileg, zwei Messen jährlich abhalten zu dürfen.

Die Basis für die heutige Koelnmesse wurde von 1922 bis 1924 gelegt. Auf Initiative des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer wurden in Köln-Deutz nach Plänen von Hans Verbeek die ersten Ausstellungshallen gebaut. Am 11. Mai 1924 wurde die erste Messe auf dem neuen Gelände in Deutz im Beisein von Reichspräsident Friedrich Ebert und Reichskanzler Wilhelm Marx eröffnet.

Drei Jahre später erbaute Adolf Abel den bedeutenden Messeturm und ummantelte die Hallen mit der Klinkerfasade. Die dunkle Backsteinfassade dominiert das Rheinpanorama auf der Deutzer Seite. In den folgenden Jahren wurde die Messe immer weiter ausgebaut, so dass sie sich heute von der Hohenzollernbrücke bis zur Deutz-Mühlheimer Straße und den Rheinpark erstreckt.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden die Messehallen ab 1942 als Zwischenlager für Juden und »Zigeuner« genutzt, die in der Folge von hier aus die Reise in die Konzentrationslager antreten mussten. Die Hallen dienten in dieser Zeit zudem als Kulisse für Zwangsversteigerungen des Eigentums der Deportierten. Eine Plakette an den Messehallen erinnert noch heute daran.

Die Koelnmesse nutzte die alten Messehallen bis 2005, verkaufte sie dann aber an die Stadt Köln, weil die Bauten den Ansprüchen in puncto Größe und Nutzbarkeit nicht mehr entsprachen und durch Denkmalschutzvorgaben auch nicht entsprechend umzubauen und zu erweitern waren. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurden 2009 die Gebäude von der Versicherungsgesellschaft HDI-Gerling und dem TV-Sender RTL bezogen.





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