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Colonius

Fernmeldeturm »Colonius«

Der Colonius, der im Jahr 1981 fertig gestellt wurde, ist mit 266 Metern der siebthöchste Fernmeldeturm der Bundesrepublik Deutschland und der höchste ganz Nordrhein-Westfalens. Seine Schaftdicke beträgt am Fuß 14,9 Meter und in Höhe der Kanzel 8,8 Meter. Eigentlich stellt er eine ideale Aussichtsplattform dar, um sich ein eigenes (Panorama-) Bild von der Stadt zu machen. Eine Kölner Volksweisheit lautet dennoch »Der Colonius ist der Längste, aber der Dom bleibt der Größte.«

Colonius
Adresse: GoogleMapsInnere Kanalstr. 100
50672 Köln

Der auch nachts beleuchtete Betonpfeiler trägt die Richtfunkanlage der Telekom zur Ausstrahlung von Rundfunk- und Fernsehsendungen. Der Colonius gehört zu den Grundnetzsendern des WDR für das digitale Fernsehen DVB-T und wird auch als Sender für den lokalen Rundfunk genutzt. Interessanterweise jedoch nimmt der Turm diese Funktion in erster Linie für den Rhein-Erft-Kreis wahr, aber die über den Sender ausgestrahlten Programme sind dennoch im gesamten Stadtgebiet in guter Qualität zu empfangen. Außerdem wird auch das digitale Radio DAB über den Colonius gesendet.

Als der Turm, vom Architekten Erwin Heinle geplant, 1981 eröffnet wurde, hatte er noch eine Höhe von knapp 253 Metern; Ende der 1980er Jahre erhielt er eine neue Spitze und erreichte damit seine heutige Höhe. 2004 wurde die Turmspitze per Hubschrauber erneut ausgewechselt, um die Ausstrahlung des digitalen Fernsehens zu ermöglichen.

In einer Höhe von 166 Metern befindet sich eine dreigeschossige Turmkanzel, in der eine Cafeteria mit Aussichtsplattform und ein Drehrestaurant untergebracht waren. Seit Mitte der 1990er Jahre sind diese jedoch geschlossen, weil sich für die Räumlichkeiten bis heute kein Pächter finden ließ, und damit ist auch die Plattform zur Zeit noch für Gäste nicht zugänglich. Dies ist besonders bedauerlich, denn bei klarem Wetter reicht der Blick Richtung Süden bis zum Siebengebirge und im Norden bis nach Düsseldorf. Im Obergeschoss der Kanzel sind technische Anlagen der Telekom untergebracht. Die Kanzel ist erreichbar über zwei Aufzüge, die eine Höhe von bis zu sechs Meter pro Sekunde erreichen. Alternativ könnte der Besucher die Treppe nutzen, die aber ganze 925 Stufen umfasst.





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