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Kirchen

 


St. Kunibert

Am Rheinufer, zwischen Hohenzollernbrücke und Zoobrücke liegt St. Kunibert, die jüngste und stilistisch einheitlichste unter Kölns romanischen Kirchen. Der Bau begann 1213 und wurde mit Ausnahme des Westturms 1247 fertig gestellt und geweiht.

St. Kunibert
Adresse: GoogleMapsKunibertsklostergasse 2
50668 Köln
Tel.: 0221/121214
Fax: 0221/125508
E-Mail: pfarrbuero@st-kunibert-koeln.de
Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 10 - 13 Uhr, 15 - 18 Uhr
So. 8.30 - 12, 15 Uhr - 18 Uhr
Bemerkungen: für Gruppen Voranmeldung nötig
Meilensteine
663 Der Kölner Bischof Kunibert wählt den Vorgängerbau der Kirche als Grabstätte
1215 Über dem Vorgängerbau entsteht das heutige Gotteshaus
1247 Noch unvollendet wird die Kirche geweiht
1993 Abschluss der Rekonstruktion des Westturms, damit wird ein Schlußpunkt unter den Wiederaufbau der kriegszerstörten Kirchen in Köln gesetzt

Der Westturm brannte 1376 vollkommen ab und wurde mit gotischem Knickhelm erneuert. 1830 brach dieser ein und musste 1860 neu errichtet werden. Wie viele Kölner Kirchen wurde auch St. Kunibert im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört. 1944 wurde der Westturm von einer Bombe getroffen und stürzte mit Teilen des Querhauses ein. Nachdem notdürftig das südliche Seitenschiff für Gottesdienste hergerichtet war, wurden Chor und Langhaus bis 1955 wieder errichtet. Erst ab Ende der 1970er Jahre wurde der Rest der Kirche Stück für Stück wieder aufgebaut. Die Kirche stellt sich heute als eine Mischung des spätstaufischen Originals und des Vorkriegszustands dar.

Besonders interessant sind die, noch aus dem Mittelalter stammenden Glasmalereien auf den Chorfenstern. Dort sind der Stammbaum Jesu Christi mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament zu sehen. Auch sehenswert sind die Reste mittelalterlicher Wandmalerei im südlichen Ostquerarm und die steinerne Verkündigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert.

Eine große Rolle im Mittelalterlichen Volksglauben spielte der sogenannte Kunibertspütz. Das Wasser dieses vorchristlichen Brunnens soll angeblich die Fruchtbarkeit der Frauen erhöhen. Heute verschließt eine gitterartige Schieferplatte den Schacht im Chor.

Der mächtige Westturm beherbergt ein großes achtstimmiges Geläut, das neben dem des Domes das größte in Köln ist. Der Bourdon stellt die drittgrößte Glocke Kölns dar.




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