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Mittelalter

 

 

Eigelsteintorburg

Eigelsteintorburg

Die sorgfältig restaurierte Eigelsteintorburg bildet den Beginn des Eigelsteinviertels und ist neben dem ähnlich gebauten Hahnentor und dem Severinstor eine von nur drei erhalten gebliebenen Stadttorburgen der mittelalterlichen Stadtmauer Kölns. Ursprünglich hatte die Stadtmauer zwölf derartige Torburgen die auf das Abbild des himmlischen Jerusalem und damit auf den Status des »heiligen Köln« anspielten. Das Eigelsteintor gehört zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Eigelsteintorburg
Adresse: GoogleMapsEbertplatz
50668 Köln
Tel.: 0221/130565-28
Fax: 0221/130565-12
E-Mail: mail@eigelsteintorburg.de
Öffnungszeiten: Di. 18 - 19 Uhr; Do. 11 - 12 Uhr
Meilensteine
Anfang des 13. Jahrhunderts Beim Bau der Eigelsteintorburg wurde der Eigelstein in die mittelalterliche Stadtmauer einbezogen
1890 Der große Torkoloss mit den zwei großen Halbtürmen wurde restauriert und dient heute als Eingangsportal des Museumsdepots
1891 Am linken Turm wird der berühmte »Kölsche Boor« (Kölner Bauer) angebracht

Die Torburg wurde als Teil der dritten Stadterweiterung zwischen 1228 und 1248. Berühmt wurde vor allem durch die Tatsache, dass am 13. September 1804 der französische Kaiser Napoleon durch das Eigelsteintor in die Stadt einzog.

Ab 1890 wurde die Stadtmauer abgerissen. In der Folgezeit restaurierte der Stadtbaumeister Josef Stübben das Gebäude. 1885 hatte der Künstler Christian Mohr die Steinfigur »Der Kölsche Boor« (Der Kölner Bauer) für das Hahnentor kreiert, 1891 wurde diese jedoch am Eigelsteintor angebracht. Das Werk sollte seinerzeit die Verbindung Kölns mit dem Reich darstellen, daher ist auch der folgende Spruch unter der Figur eingemeißelt: »Halt faß, do kölsche Boor, bliev beim Rich, et fall sös ov sor.« (Halt fest, du Kölner Bauer, bleib beim Reich, es falle süß oder sauer.) Die heute dort zu findende Figur ist indes eine Kopie des Originals, das heute im Rathaus ausgestellt ist.

Die Torburg diente einige Zeit als Militärgefängnis und als naturwissenschaftliches Museum. Nachdem sie den 2. Weltkrieg ohne größere Schäden überstanden hatte, fanden hier bis 1963 zahlreiche Ausstellungen statt. 1995 bezog die Offene Jazz Haus Schule das Gebäude. Die Räume können heute auch für Feiern und andere Veranstaltungen angemietet werden.





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