Tourismus

 


Rheinpark

Rhine Park

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Der Rheinpark in Köln-Deutz ist der erste große Erholungspark Kölns, der nach dem 2. Weltkrieg entstanden ist. Bekannt wurde die ca. 40 Hektar große Anlage durch die Bundesgartenschau von 1957, für die unter der Leitung Kurt Schönbohms ein gartenkünstlerisches Gesamtkunstwerk konzipiert wurde. Teil des Geländes sind zum einen der Tanzbrunnen mit dem von Prof. Frei Otto gestalteten Sternwellenzelt und das Restaurant »Rheinterrassen«, welche beide heute von KölnKongress für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden.

Rhine Park
Address: GoogleMapsRheinparkweg 1
50679 Cologne
Remarks: acessible all day long

Der Ursprung des Rheinparks liegt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals wurde die alte Festungsanlage der Stadt abgerissen, wodurch hier der Platz für einen großflächige Grünanlage frei wurde. 1913 entwarf Fritz Encke den so genannten »Kaiser Wilhelm Park«; hier fand 1914 eine Werkbundausstellung statt, welche durch Ausbruch des 1. Weltkriegs vorzeitig abgebrochen werden musste. In den 1920er Jahren wurde das Gelände nach und nach weiterentwickelt: Einen bedeutenden Impuls erhielt der Park durch die Internationale Ausstellung des Pressewesens »Pressa«, zu deren Anlass die »Rheinterrassen« gebaut wurden.

Als Köln 1957 den Zuschlag zur Ausrichtung der Bundesgartenschau erhielt, wurden die durch den 2. Weltkrieg zerstörten Parkanlagen völlig neu gestaltet. Im Gegensatz zu den geometrischen Gartenanlagen des Barocks oder der Gründerzeit entschied der Kölner Gartendirektor Schönbohm sich für eine organischere Gestaltung mit einem hohen Maß an Transparenz und Asymmetrie. Die Anlage der Hügel geht zurück auf die Verwendung des hier abgelegten Trümmerschutts.

In dieser Zeit entstand auch der Tanzbrunnen: 1950 errichtet der Architekt Josef Op Gen Orth in der Anlage erstmals einen Brunnen mit einem begehbaren Rondell als Tanzfläche im Zentrum. Das sich darüber spannende Dachkonstrukt wurde 1957 von Prof. Frei Otto hinzugefügt. Außerdem wurde anlässlich der Bundesgartenschau auch die Kölner Seilbahn über den Rhein eingeweiht. Für die zweite Bundesgartenschau in Köln im Jahr 1971 wurde erneut der Rheinpark als Veranstaltungsort gewählt; das Gelände wurde weitestgehend unverändert belassen, die Gebäude wurden aber renoviert und einige neue Attraktionen wie der »Mittelmeergarten« oder die »Spielhügellandschaft« kamen hinzu.

Daneben befinden sich im Rheinpark auch zahlreiche Skulpturen, teils Geschenke von Kölner Partnerstädten. Das Nordende des Parks, der so genannte »Jugendpark« mit Einrichtungen und Veranstaltungen für Jugendliche, hat dagegen bis heute den Charakter der Auenlandschaft am Rhein bewahrt.

In der Nähe des mittlerweile komplett sanierten Tanzbrunnens hat sich mit dem »km 689 Cologne Beach Club« seit 2003 zudem einer der schönsten Stadtstrände Deutschlands etabliert.




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