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Bastei

 

 

 

 

Bastei

Bastei

Eines der bedeutendsten Bauwerke des Expressionismus ist die Bastei, die 1923/24 vom Architekten Wilhelm Riphahn errichtet wurde. Dem weit ausladenden runden Gebäude mit spitzem Zeltdach in der Mitte ist eine umlaufende, von einem fächerförmigen Flachdach überdeckte Terrasse mit einer gläsernen Brüstung vorgelagert. Von hier aus lässt sich die Silhouette des linksrheinischen Ufers bewundern: Zwar ist der Dom verdeckt, doch lassen sich die Hohenzollernbrücke und der Turm von Groß St. Martin deutlich erkennen.

Bastei
Adresse: GoogleMapsKonrad-Adenauer-Ufer 80
50668 Köln
Tel.: 0221/821-2121
Fax: 0221/821-3430
E-Mail: info@koelnkongress.de

Ursprünglich befand sich an der Stelle der Bastei ein über die Ufermauer herausragender Eckturm der mittelalterlichen Festungsanlage. Bis ins 20. Jahrhundert hinein wurde dieser Ort als Bastion (woher sich der Gebäudename ableitet) und Aussichtsplateau zur Feindesabwehr von der Rheinseite aus genutzt.

1921 plante der Architekt Wilhelm Riphahn, aus den Ruinen ein neues Bauwerk für ein Restaurant zu errichten. 1924 wurde das Gebäude erbaut und schließlich auch eröffnet. Lange Zeit eilte der Bastei der Ruf als »elegantestes Restaurant des Rheinlands« voraus. Der Schriftsteller Joachim Ringelnatz widmete 1932 dem Gebäude eines seiner Gedichte:

Köln von der Bastei gesehen

Es schlägt der Leuchtturm durch die Nacht
Seine unermüdlichen Strahlen.
Es schleichen Schiffe überwacht,
Die lassen sich bezahlen.

Wie Perlenreihen und Geschmeid
Lichtern die Ufer am Rheine.
Ein Mädchen weint ihr Herzeleid
Am Kai auf steile Steine.

Sie trägt ein helles Wiesenkleid
Und steht sonst ganz im Dunkel.
Das Wasser spiegelt kein Herzeleid,
Es spiegelt nur Gefunkel.

Ich rufe schmatzend den Ober herbei.
Er will mich nicht verstehen.
Ich wünsche: Es möchte sich die Bastei
Jetzt karussellartig drehen.

Zu Beginn des 2. Weltkriegs wurde das Restaurant geschlossen und 1943 durch Bomben zerstört. In den 50er Jahren wurde es von Riphahn nach seinen ursprünglichen Plänen wieder aufgebaut. 1958 konnte Oberbürgermeister Theo Burauen den Bau wieder eröffnen. Heute wird die Bastei mit ihrer Nutzfläche von 300 Quadratmetern und Raum für 200 Gäste von KölnKongress für Tagungen und Sonderveranstaltungen genutzt.





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