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Kölner SeilbahnSeit über 40 Jahren erleben Besucher die schönsten Aussichten auf Köln aus der »Vogelperspektive«, über dem Wasser von »Vater Rhein«: Die Kölner Seilbahn ist Kölns sicherstes Verkehrsmittel und hat seit ihrem Start im Jahre 1957 mehr als 14 Millionen Fahrgästen die Faszination erlaubt, die Sillhouette der Domstadt schwebend zu erleben.
Rund ein Kilometer hoch über den Rhein führt die erste Seilschwebebahn Europas vom Zoo bis zum Rheinpark. Als sie zur Bundesgartenschau am 26. April 1957 ihre Jungfernfahrt beging, war sie die erste Kabinenbahn Europas über einen Strom, und verband das Ausstellungsgelände im Rheinpark mit Zoo und Flora. Zu den ersten Fahrgästen gehörten Bundespräsident Theodor Heuss und der Bundeskanzler und ehemalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer. Mit ihrem »Inhalt« von vier Personen in jeder der 44 Kabinen ist sie 935 Meter und bei einer Geschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde sechs Minuten vom linken zum rechten Rheinufer (und umgekehrt) unterwegs. Inzwischen haben, in über vierzig Jahren, mehr als 14 Millionen Gäste von dort aus das herrliche Panorama der Stadt bewundern können. 1963 wurde die Rheinseilbahn eingestellt und demontiert, weil die rechtsrheinische Stütze der neuen Zoobrücke im Weg stand. Nach langen Diskussionen wurde sie mit einer neuen verlängerten Streckenführung wieder aufgebaut. Dabei überquert die Seilbahn heute das später im Rheinpark gebaute Thermalbad »Claudius Therme«. Die Wiedereröffnung erfolgte am 22. August 1966. Die Stützen sind linksrheinisch 36,4 Meter, rechtsrheinisch 50,3 und 34,0 Meter hoch. Ein besonderes Erlebnis für Nachtschwärmer stellen die regelmäßig angeboteten Nachtfahrten dar. |
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