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Flora

Flora / Botanischer Garten

Der Zauber einer reichen Natur mit Park- und Schaugewächsanlagen und vielseitigen Pflanzensammlungen aus allen Regionen unserer Welt erlebt der Besucher in der Flora, dem Botanischen Garten Kölns. Die Sammlung von rund 10.000 Pflanzenarten gehört zu den reichhaltigsten und schönsten Anlagen ihrer Art in Deutschland. Inmitten der Anlage ist als architektonisches Highlight das Flora-Gebäude zu finden, das für Veranstaltungen jeder Art Verwendung findet.

Flora
Adresse: GoogleMapsIm Botanischen Garten
50735 Köln
Tel.: 0221/56089-0
Fax:

0221/56089-26

E-Mail: info@koelnkongress.de
Öffnungszeiten: täglich im Sommer 8 - 21 Uhr, im Winter 8 Uhr bis zur Dämmerung;
Gewächshäuser: im Sommer 10 - 18 Uhr, im Winter 10 - 16 Uhr
Bemerkungen: Besichtigung des Gewächshauses: bei Gruppen Voranmeldung erforderlich;
öffentliche Führungen: 1. So. im Monat, 11.00 Uhr

Eigentlich handelt es sich bei der Flora und dem Botanischen Garten um zwei getrennte Anlagen, die im Lauf der Zeit zu einer zusammengewachsen sind.

Die Flora geht zurück auf das Jahr 1863, als wohlsituierte Kölner Bürger, darunter der Bankier Eduard Baron von Oppenheim, eine Aktiengesellschaft zur Anlage eines Zier- und Lustgartens gründeten. Damit sollte Ersatz für den 1859 geschlossenen Botanischen Garten geschaffen werden. Auf 22 Morgen Ackerland zwischen Riehl und Nippes entstand so bis 1864 die Flora, eine Gartenanlage nach Plänen des Berliner Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné, sowie der »Glaspalast«, eine Gaststätte mit Tanzsaal und Gartenterrasse. Im 19. Jahrhundert fanden hier zahlreiche Ausstellungen statt, beispielsweise 1875 und 1888 Gartenbau-Ausstellungen oder 1889 eine Industrie-Ausstellung. 1909 übernahm nach schweren Finanzproblemen die Stadt Köln die Flora.

Im Gegensatz zur Flora hatte der Botanische Garten als »Lehrgarten« eher eine didaktische Funktion und sollte die Vielfalt der Pflanzenwelt abbilden. Er wurde 1912 bis 1914 angelegt und enthielt Gewächshäuser für tropische und subtropische Pflanzen und Orchideen. Die beiden Gärten wurden schließlich 1920 zu einer Anlage zusammengefasst.

Die gesamte Gartenanlage wurde im 2. Weltkrieg stark zerstört. Das Flora-Gebäude konnte wegen Geldmangels nicht im alten Stil wieder aufgebaut werden, so dass an Stelle des ursprünglich gläsernen Tonnendachs ein einfacheres Ziegeldach auf den Bau gesetzt wurde. Nur die Fassade blieb weitgehend erhalten. Ende der 1970er Jahre fand eine aufwändige Restaurierung des Hauses statt, und Ende der 1980er Jahre wurde anlässlich des 125-jährigen Jubiläums auch die Gartenanlage restauriert. Seit 2006 wird das Flora-Gebäude von KölnKongress als Veranstaltungsstätte genutzt.

Im Jahr 2014 feiern Flora und Botanischer Garten ihr hundertjähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass fanden zwischen 2009 und 2011 groß angelegte Umbaumaßnahmen statt: Das Gebäude erhält seine ursprüngliche Dachgestaltung, 2008 wird die erste Palmenallee Deutschlands eröffnet und die maroden Schaugewächshäuser werden durch Neubauten ersetzt.





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