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Köln ist groß und für Besucher gibt es sehr viel zu besichtigen. Wie ginge das besser als mit geplanten Führungen? Ein besonderer Höhepunkt erwartet den Köln-Besucher alljährlich im April - das Stadtentdeckungs-Festival »Expedition Colonia«. Innerhalb von drei Wochen werden über 130 Führungen an 270 Terminen angeboten, von der faktenorientierten Industrie- bis zur fiktionalen Comedyführung, von der stimmungsvollen Altstadtführung mit Musik bis zur Spurensuche jüdischen Lebens in Köln.

KölnTourismus bietet nicht nur allgemeine Stadtführungen an, sondern kann auch mit Angeboten zu speziellen Themen aufwarten: Auf den Spuren der Alten Römer lässt sich eine Stadtführung mit dem Besuch des Römisch-Germanischen Museums und des Praetoriums optimal verbinden. Dem Mittelalter spürt es sich am besten bei einer Führung durch das Kölnische Stadtmuseum nach. Kölsche Eigenarten werden bei speziellen Stadtführungen ebenso beleuchtet wie die Kölner Sozialgeschichte über die Jahrhunderte oder die Geschichte des Judentums in der Domstadt. Bei Führungen durch den römischen Abwasserkanal, die Mikwe und den Grabungen unter Groß St. Martin geht es hinab in die Tiefe. Und so manche Untiefe der kölschen Seele legt Dr. Schmidt-Möller beim »satirischen Stadtspaziergang« »Wahrscheinlich eher unwahrscheinlich« offen.

Klassisches und Ungewöhnliches

Freie Stadtführer gibt es in Köln reichlich, was bei so vielen Sehenswürdigkeiten aus über 2.000 Jahren auch kaum verwundert. Rund 75 von ihnen haben sich im Verein Kölner Stadtführer organisiert und bieten neben Stadtrundgängen aller Art auch Besichtigungen von Museen, Kirchen, Ausgrabungen und weiteren Sehenswürdigkeiten sowie Ausflüge und Wanderungen an. Zum Repertoire gehören Führungen zu historischen, kunsthistorischen, kulturellen, soziologischen und lokalen Themen.
Die Palette reicht von klassischen Führungen, wie dem Kölner Dom, den archäologischen Ausgrabungen im Bereich der Innenstadt, Kölner Musikstätten oder Führungen durch einzelne Veedel, zu eher ungewöhnlichen Rundgängen: In »Alles Banane« stehen Graffitis im Mittelpunkt; bei einer Tour vom Dom bis zum Heumarkt erklärt ein Führer »alles, was mit A anfängt«, von Agrippina bis Adenauer; und »Geschichte in Geschichten, Histörchen und Anekdoten« widmet sich statt den großen Ereignissen der Geschichte den kleinen Anekdoten.

Der Frauengeschichtsverein widmet sich insbesondere - wie der Name schon andeutet - der Geschichte der Frau in Köln, von Führungen, die bekannten Künstlerpaaren gewidmet sind über den Alltag römischer Frauen bis hin zur lesbengeschichtlichen Führung. Die Geschichte von Schwulen und Lesben in Köln wird auch bei Führungen des Centrums Schwuler Geschichte wieder lebendig.
Mit »Stattreisen Köln« findet sich ein weiterer Anbieter in der Stadt, der auch ungewöhnlichere Führungen im Gepäck hat: Zu Halloween beispielsweise erweckt die Führung »Kölner Gruselnacht« berühmte Kölner Tote wieder zum Leben; selbst öffentliche Ärgernisse wie Baustellen lassen sich in einer Führung von einer ganz anderen Seite besichtigen, insbesondere in der einzigen Stadt, die einen Verein namens »Das Loch e.V.« hervorgebracht hat. Auch alteingesessene Kölner können bei einigen Führungen noch dazulernen: »Et weed vill Dress verzällt övver Kölle« entlarvt so manche bekannte Geschichte als Lügenmärchen oder Missverständnis.



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