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Köln auf eigene Faust entdecken

Unabhängig von allen Führungen mit professionellen Stadtführern macht es Spaß, die Stadt selbst zu Fuß zu erwandern, mit Bus und Bahn zu »erfahren« oder per Fahrrad kennenzulernen. Die Innenstadt mit den vielen Fußgängerzonen lädt zum Shopping ein, am Rheinufer kann man herrlich bummeln, und die vielen Grünanlagen und Parks bieten im Sommer schattige Wege zum Flanieren.

Zur Erkundung der vielen Sehenswürdigkeiten Kölns bietet sich die Nutzung der diversen Stadtrundfahrt-Bussen an. Hop on, hop off, dieses Konzept macht es leicht, individuell zusammengestellte Sightseeing-Stationen bequem anzusteuern, am gewünschten Ort aus- und nach der Besichtigung wieder zuzusteigen. Für den richtigen Überblick vorab sorgt sicher eine Fahrt mit der Seilbahn über den Rhein oder eine Tour per Schiff. Selbst mit den Stadtbahnen der KVB ist es möglich, eine individuelle Tour kreuz und quer durch Köln zu planen. Dank der zahlreichen Kreuzungspunkte der Bahnlinien und dem 10 bis 15 Minuten-Takt sind große Teile der Stadt, insbesondere auch während klassischer Stadtrundfahrten weitestgehend ignorierte Stadtteile und -viertel, rasch zu erreichen und zu besichtigen. Beispielsweise erlaubt eine Fahrt mit der Linie 13 über die Gürtel, teilweise sogar als Hochbahn, Einblicke in Stadtteile wie Riehl, Ehrenfeld, Lindenthal oder Sülz.
Einen besonderen Service für Touristen, die die Stadt auf eigene Faust erkunden möchten, bietet KölnTourismus mit dem iGuide an, einem elektronischen Stadtführer. Der audio-visuelle Spaziergang mit Handcomputer und Kopfhörer dauert rund 100 Minuten und führt zu 47 Stationen zwischen Dom und Heumarkt, die mit gesprochenen Texten und passendem Bildmaterial erläutert werden.

Köln bietet sich geradezu an, die Routen nach Themenschwerpunkten und eigenen Interessen auszusuchen: ob das römische, mittelalterliche oder preußische Köln; ob im Zentrum oder in den einzelnen Stadtvierteln. Ganz besonderes Vergnügen bereitet der Brauhauswanderweg, der die Kölner Brauerkunst nicht nur in Theorie und Historie vermittelt, sondern an fast jeder Station auch kulinarisch direkt zu genießen ist.





Die Stadt in vier Rundgängen

Werner Schäfke führt in seinem Buch »Köln – Zwei Jahrtausende Geschichte, Kunst und Kultur am Rhein« die Besucher über vier Rundwege zu den historisch und kunstgeschichtlich interessantesten Punkten der Innenstadt. Wir geben im Folgenden eine starkt verkürzte Fassung der Rundgänge wieder, für Besucher, die Köln auf eigene Faust entdecken möchten. Für ausführliche Beschreibungen, Hintergründe und viele Zusatzinformationen sei Schäfkes Buch nachdrücklich als sehr lesenswert empfohlen.


Dom Südseite

1. Vom Dom nach Norden:

Ein Rundweg für Kunst- und Architekturfreunde, die insbesondere die mittelalterliche Stadt Köln kennenlernen möchten: Kirchen, zumal romanische Kirchen, Reste der Stadtmauern und Stadttore. Der Weg führt von der Domplatte über das Diözesan-Museum (hauptsächlich mittelalterliche aber auch moderne sakrale Kunst) zu verschiedenen romanischen Kirchen, aber auch zu einigen Highlights moderner Architektur wie dem MediaPark, zu moderner Kunst im Skulpturenpark und durch das Eigelsteintor zum Rhein hinunter über eine weitere romanische Kirche wieder zurück, an der Philharmonie vorbei, zum Dom.
Gut zu Fuß sollte man sein, und wenn man ein wenig mit Ruhe und Muße schauen möchte, sollte man zwischen zwei und vier Stunden einkalkulieren.
der Rundgang im Detail...


2. Die Altstadt

Auch der zweite Rundweg von Werner Schäfke eignet sich insbesondere für Kunstfreunde und Mittelalterliebhaber. Er führt vor allem durch die mittelalterliche Altstadt und beginnt bereits bereits bei den alten Römern im Römisch-Germanischen Museum. Am Rheinufer entlang geht es zum Schokoladenmuseum, das auch für Kinder ein absolutes Highlight darstellt und schließlich über das Hänneschen-Theater und den Heinzelmännchenbrunnen – beides auch Stationen, die Kinder gern mögen – wieder zurück zum Dom. Insgesamt führt dieser Spaziergang einmal rund um und quer durch das Herzstück der mittelalterlichen Stadt Köln.
Gut zu Fuß sollte man sein, und wenn man ein wenig mit Ruhe und Muße schauen möchte, sollte man zwischen eineinhalb und drei Stunden einkalkulieren.
der Rundgang im Detail...


 Severintor

Zwischen Hohe Straße und Hahnentor:

Der dritte Rundgang Werner Schäfkes eignet sich für Kunstfreunde, die gern »ein wenig von allem« mitbekommen möchten: Geschichte von den Römern bis zur Nazi-Zeit, mittelalterliche und moderne Architektur, Malerei und bildende Kunst. Der Weg beginnt wieder am Dom und führt nach Westen durch die Einkaufsstraßen zum Stadtmuseum und Römerturm, über St. Gereon zur Hahentorburg und die nördliche Gegend hinter dem Neumarkt mit St. Aposteln, der Antoniter- und Minoritenkirche zum WDR. Berührt werden u.a. das Museum für Ostasiatische Kunst, das Käthe-Kollwitz-Museum und das Museum für Angewandte Kunst.
Gut zu Fuß sollte man sein, und wenn man ein wenig mit Ruhe und Muße schauen möchte, sollte man zwischen zwei und drei Stunden einkalkulieren.
der Rundgang im Detail...


4. Vom Dom nach Süden:

Auch der vierte Rundweg für Kunstliebhaber und Geschichtsfreaks führt ein bisschen quer durch die Jahrhunderte und Epochen. Vom Dom geht es nach Süden ins Severinsviertel, an einer Reihe mittelalterlicher Mauerreste und Tore vorbei, über das Rautenstrauch-Joest-Museum (Völkerkunde-Sammlungen) und die romanischen Kirchen St. Severin und St. Pantaleon bis zum Schwesterkirchenkomplex von St. Peter und St. Cäcilien (Museum Schnütgen) und schließlich zum Opern- und Schauspielhaus am Offenbachplatz. Hier führt die Besichtigung bis in das 4711-Haus mit seinem Kölnisch-Wasser-Brunnen – eine willkommene Erfrischung am Ende des Weges.
Gut zu Fuß sollte man sein, und wenn man ein wenig mit Ruhe und Muße schauen möchte, sollte man zwischen zwei und vier Stunden einkalkulieren.
der Rundgang im Detail...

 Neumarkt

 

Unterwegs in Köln

Detlev Arens, Marianne Bongartz und Stephanie Henseler haben mit ihrem handlichen Köln-Buch, das in der Reisetaschenbuch-Reihe des DuMont-Verlages erschienen ist, einen schönen Führer zusammengestellt, der vor allem Besuchern eine Hilfe ist, die Köln auf eigene Faust entdecken möchten. Neben einem kleinen Überblick über Geschichte , Kunst und Kultur werden 10 verschiedene Rundgänge ausführlich beschrieben, mit denen man sich die Stadt »erwandern« kann. Wir geben im Folgenden eine Zusammenfassung dieser Rundgänge wieder. Für ausführlichere Beschreibungen, Hintergründe und viele Zusatzinformationen, Adressen und Restaurant-Tipps sei der kleine Band nachdrücklich als sehr lesenswert empfohlen.


Rund um den Dom:

Der Rundweg führt durch das Herzstück der Stadt, einmal rund um den Dom. Dabei wird natürlich ausführlich der Dom beschrieben, aber auch das Diözesan-Museum (sakrale Kunst) und das Museum Ludwig (moderne Kunst) liegen auf dem Weg sowie eines der bekanntesten Kölner Brauhäuser: Früh am Dom. Der Weg ist nicht wirklich weit und wenn man vor allem den Dom mit ein wenig Ruhe und Muße anschauen möchte, sollte man (ohne Museums-Besuche) eine bis anderthalb Stunden einkalkulieren.
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 Rathaus

In der Altstadt

Der Rundweg kommt einer kleinen Zeitreise in Kölns Mittelalter gleich, denn die heutige Altstadt bezeichnet exakt den Kern der Stadt, in dem damals das wilde Leben tobte. Es geht aber auch zu einigen römischen Resten, natürlich zu Kirchen und – eventuell – ins Wallraf-Richartz-Museum mit seinen Sammlungen mittelalterlicher, barocker und Kunst des 19. Jahrhunderts. Der Weg ist nicht sehr weit, und insgesamt sollte man mit Besichtigungen der Innenräume (ohne Museumsbesuch) vielleicht anderthalb bis zwei Stunden einplanen.
der Rundgang im Detail...


Vom Heumarkt zum Rheinauhafen:

Der Rundweg führt ein bisschen ins Mittelalter mit zwei romanischen Kirchen und Bürgerhäusern sowie ins 19. Jahrhundert mit der Trinitatiskirche und dem Malakoffturm. Danach geht’s in reine Schokoladen-Vergnügen und vielleicht noch zum Sportmuseum. Der Weg selbst ist relativ schnell in einer halben bis einer Stunde zu bewältigen. Für die beiden Museum muß man natürlich mehr Zeit einplanen.
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Die City

Dieser Weg führt einmal rund um das Kölner Shopping-Zentrum. Vom Wallraf-Platz über Hohe Straße und Schildergasse zum Neumarkt über Mittel,- Benesis-, Ehren- und Breitestraße. Trotz einiger romanischer Kirchen – um die kommt man in Köln kaum herum – geht es hier insgesamt eher um neuere Geschichte. Diese Tour kann man (ohne Museumsbesuche) gut und gerne in zwei oder auch vier Stunden erledigen – je nach dem wieviel Zeit man sich für die Schaufenster und das Shopping nimmt.
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Entlang der nördlichen Römermauer

Auf diesem Rundgang bewegt man sich zunächst eher in römischen und mittelalterlichen Überresten, dann schließlich in den Monumentalbauten vom Anfang des letzten Jahrhunderts und endet in einer grünen Oase, dem Stadtgarten. Der Weg ist etwas länger, obwohl man ihn (ohne Muesumsbesuch) locker in einer bis anderthalb Stunden bewältigen kann.
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Im Kölner Norden

Dieser Rundweg führt an ganz alter und ganz neuer Architketur vorbei, darunter natürlich einige Kirchen, aber auch so moderne Ensembles wie der Mediapark. Zum Einkaufen verführen Saturn im Hansahochhaus oder die kleinen Läden auf der Straße Eigelstein. Anderthalb bis zwei Stunden sollte man für den Weg rechnen.
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Belgisches Viertel und Kwartier Latäng

Der Weg führt mitten ins Kölner Studentenleben: aus dem Belgischen Viertel mit seinen kleinen Läden und Restaurants gehts ins Grüne zum Aachener Weiher und dem Museum für Ostasiatische Kunst. Einen ausgedehnten Spaziergang auf dem Melatenfiedhof sollte man sich – bei schönem Wetter – nicht entgehen lassen. Zum Abschluß gehts ins Kwartier Latäng, in dem die Studenten sich von Vorlesungen und Seminaren erholen. Der Weg ist, vor allem wenn man ihn über den Friedhof ausdehnt, zwar relativ lang, aber er lohnt sich. Ohne das Museum zu besichtigen sollte man durchaus mit zwei bis drei Stunden rechnen.
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Vom Griechenmarkt zum Volksgarten

Vom Wasserturm aus geht es auf diesem Weg durch einen Teil von Kölns mittelalterlicher Geschichte und einen weiteren schönen Stadtpark. den Volksgarten, bis zu einem der schönsten Gründerzeitgebäude und mitten hinein in die Kölner Südstadt mit ihren vielen Kneipen, Cafes, Restaurants und Discos – Kölns Vergnügungsviertel Nummer Eins. Insgesamt sollte man etwas anderthalb Stunden rechnen.
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In der Südstadt

Die Kölner Südstadt ist als Vergnügungsviertel legendär. Der Rundweg endet direkt dort, führt jedoch vorher durch einen der lebendigsten und geschichtsträchtigsten Viertel Kölns, das Vringsveedel (Severinsviertel) mit der prominenten romanischen Kirche St. Severin, unter der auch eine Menge römischer Überreste zu besuchen sind. Zum Shopping kommt man auf der Severinstraße und erholen kann man sich im Römer- und Friedenspark. Ohne Museumsbesichtigung ist der Weg in gut anderthalb Stunden zu schaffen.
der Rundgang im Detail...

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