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Bahn

Verkehr in Köln

Mobilität ist in Köln das A und O, will der Besucher die Vielfalt der Stadt in vollen Zügen genießen. Gottlob ist es nicht zwingend nötig, sich mit dem eigenen Auto auf Entdeckungstour zu begeben.

Das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs ist in der Domstadt ungewöhnlich engmaschig verknüpft. Mit S-Bahnen, der Stadtbahn oder Bussen der KVB ist es möglich, buchstäblich die ganze Stadt auszukundschaften. Die Fahrt wird so schnell zur Stadtführung, insbesondere mit kundigen Einheimischen, denn in Köln kommt man - wenn man will - selbst als Auswärtiger mit den Bewohnern der Stadt ungewöhnlich schnell ins Gespräch. Mit Taxi oder Mietwagen ist jede noch so abgelegene Ecke der Stadt zu erreichen, wenn auch dank erhöhten Verkehrsaufkommens an Wochenenden oder Messetagen manchmal mit längeren Fahrtzeiten zu rechnen ist. Billiger und gesünder dürfte eine Tour per Rad sein, da lässt sich dann auch mal eine Ruhepause in einem der vielen Kölner Parks oder am Rheinufer mit einplanen. Und natürlich gehört auch eine Schiffstour auf dem Rhein zu den Höhepunkten jedes Kölnbesuchs.



KVB

 

Seilbahn

Öffentlicher Personennahverkehr

Mit den rund 250 Bussen und 350 Bahnen der KVB sind jeden Tag mehr als 800.000 Menschen in Köln unterwegs. Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG ist eines der größten öffentlichen Verkehrsunternehmen der Bundesrepublik Deutschland, das in Köln auch für den Betrieb der Seilbahn über den Rhein verantwortlich ist.
1877 ging die erste Pferdebahn in der Stadt in Betrieb. Die ersten elektrischen Straßenbahnen Kölns verkehrten ab 1901 und Omnibusse wurden ab 1925 eingesetzt. Noch heute ist erkennbar, dass sich das Kölner Bahnnetz aus einem Straßenbahnnetz entwickelt hat, wenn auch viele Strecken - vor allem im Innenstadtbereich - als U-Bahn-Linien betrieben werden. Die KVB bietet heute 11 Stadtbahnlinien an, die zwischen Weiden und Frechen im Westen bis Bergisch-Gladbach im Osten, von Chorweiler und Leverkusen im Norden bis nach Bonn und Bad-Godesberg im Süden verkehren. Die Linien 16 und 18 betreibt die KVB zusammen mit der Bonner Stadtwerke Verkehrs-GmbH, da diese Linien die Domstadt mit der Bundesstadt verbinden. In der Regel verkehren Busse und Bahnen in ganz Köln im 10-Minuten-Takt, erst ab 20 Uhr werden die Taktzeiten länger. Am Wochenende fällt dafür sogar die nächtliche Betriebspause aus; dank eines »Rendezvous-Systems« der Bahnen in der Innenstadt fallen selbst dann die Umsteige-Wartezeiten äußerst gering aus.

Der Ausbau des Stadtbahnnetzes schreitet in Köln zügig voran. Das größte Bauprojekt Deutschlands seiner Art ist der Bau der neuen Nord-Süd-Stadtbahn von der Haltestelle Dom/Hauptbahnhof in Richtung Südstadt. Hierfür wurde unter der Altstadt, unter Alter Markt, Heumarkt und Severinsviertel ein neuer Bahntunnel, der die Bahnen der Linien 5 und 16 aufnimmt, und sieben unterirdische Haltestellen gebohrt. Wie es in Köln fast zu erwarten ist, wurden dank der Bauarbeiten auch einige archäologische Funde im Untergrund der Stadt ausgegraben und der Öffentlichkeit zur Besichtigung bereit gestellt.

Die Mobilitätswünsche der Menschen enden natürlich nicht an den Stadtgrenzen. Aus der Region kommen viele Pendler nach Köln. So haben sich 1987 neun Kreise und kreisfreie Städte zum Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) zusammengeschlossen, um gemeinsam Verkehrskonzepte zu entwickeln, den Fahrgästen einen einheitlichen Tarif, einen einheitlichen Fahrausweis und ein aufeinander abgestimmtes Fahrplanangebot anzubieten.

KVB Fahrplan

VRS Fahrplan




 Das Autobahnkreiz Köln-Ost

 

 

Parken per Handy

 

 

Karte Umweltzone

PKW

10 Hauptachsen des europäischen Autobahnnetzes treffen sich in Köln. Zwar gilt der geschlossene Autobahnring rund um die Stadt als vorbildlich, Staus sind aber an der Tagesordnung, und das nicht nur in der Rushhour oder zu Ferienbeginn. So erreicht die A3, der östliche Kölner Autobahnring, die höchste Verkehrsdichte in Deutschland überhaupt.


Parken in Köln

ParkleitsystemAls Pilotprojekt wurde bereits in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein Verkehrsleitsystem aufgebaut, das auf den Autobahnen rund um Köln und auf den Einfallsstraßen über die aktuelle Verkehrssituation in der City informiert. Parallel dazu erleichtert ein Parkleitsystem den Autofahrern die Fahrt in die Kölner Innenstadt. Ca. 30 Parkhäuser sind an das System angeschlossen. Auf großen, zum Teil elektronisch gesteuerten Hinweistafeln wird zwischen Dom und Neumarkt, zwischen Deutz und den Ringen Lage und Belegung der Parkhäuser angezeigt.

ParkleitsystemSeit Anfang 2008 können Autofahrer in Köln ihre Parkgebühren bargeldlos entrichten. Ein Anruf zum Parken genügt, nur die geparkte Zeit wird berechnet.
Wer sein Auto nur für wenige Minuten abstellt, muss nicht gleich für eine halbe Stunde zahlen.

Möglich ist das Handy-Parken in ganz Köln, aber auch in anderen Städten. Diese Dienstleistung bieten verschiedene Betreiber an, bei denen man sich im Internet vorab registrieren muss.

Die Kölner Umweltzone

UmweltzoneSeit 1. Januar 2008 gibt es in Köln eine Umweltzone, in der Fahrzeuge nur noch mit einer Umweltplakette erlaubt sind. Sie umfasst die Innenstadt sowie Teile von Deutz und von Mülheim. Die Verkehrsbeschränkungen sollen die Luftqualität dauerhaft verbessern. Die Regelungen für die Kölner Umweltzone gelten auch für Fahrzeuge, die im Ausland registriert sind.

Die Plakette gibt es zwischen ca. 5 Euro (handgeschrieben) und ca. 20,00 Euro (computerbedruckt) z.B. bei den AU-Fachbetrieben des Kfz-Handwerks, den TÜV- und DEKRA-Prüfstellen, sowie den Kfz-Zulassungsstellen. Außerdem kann die Plakette per Internet direkt bei der Stadt Köln bestellt werden. Weiterhin bieten zahlreiche Kölner Hotels ihren Gästen die Beantragung der Plakette an.

Verkehrskalender Köln

Staumeldungen des WDR

Routenplaner

Parkhäuser







CCS

Taxi & Mietwagen

In Köln sind etwa 1.200 Taxis unterwegs, von denen die meisten über die Taxiruf-Zentrale erreichbar sind. Nach dem Anruf ist das Taxi in der Regel innerhalb einer Viertelstunde an Ort und Stelle, nur sollte der Köln-Besucher zu Zeiten der großen Messen morgens und abends für längere Wartezeiten gewappnet sein. Dafür werden auch Sonderwünsche gern erfüllt, so stehen zum Beispiel Großraum- und Nichtrauchertaxis zur Verfügung. Frauen können auf Wunsch auch von einer Taxifahrerin zu ihrem Zielort chauffiert werden. Und so mancher Taxifahrer entpuppt sich auf Nachfrage womöglich sogar als waschechter Stadtführer, der auch über eher unbekannte Details Bescheid weiss. Taxistände sind übrigens an allen großen Plätzen in der Stadt zu finden.

Daneben gibt es natürlich die Möglichkeit, für den mobilen Köln-Besuch einen Mietwagen zu buchen. Da die Fahrt durch die dicht befahrenen Innenstadtstraßen für Ortsunkundige schnell stressig werden kann, ist eine weitere Alternative die Buchung eines Wagens inklusive Chauffeur.

Taxi anfordern

Mietwagen Vergleich (1)

Mietwagen Vergleich (2)

Mietwagen Vergleich (3)

Mietwagen (expedia.de)



CCS

Busunternehmen

KölnTourismus vermittelt ausschließlich Busse zur Durchführung von Stadtrundfahrten. Für die Anmietung von Bussen für Transfers oder Ausflüge in die Umgebung existieren dafür in Köln zahlreiche Busunternehmen, die Gruppen schnell und sicher an den gewünschten Zielort bringen, beispielsweise die e-weinzierl Omnibustouristik.

Für das Sightseeing ist eine Fahrt mit speziellen Sightseeing-Bussen von besonderem Reiz. Diese Busse fahren auf bestimmten vorgegeben Routen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt an, wobei der Besucher an jeder Station aus- und nach der Besichtigung wieder zusteigen kann. Zu den bedeutenden Unternehmen Kölns dieser Art zählen etwa CCS oder Kölner City Tour.


CCS

Rad, Rikscha & Co.

Reizvoll ist in jedem Fall auch die Erkundung Kölns mit dem Rad. Den dafür notwendigen Drahtesel zu mieten, anstatt ihn per Bahn oder Auto erst in die Stadt zu transportieren, ist an vielen Orten möglich, insbesondere nahe des Hauptbahnhofs und an zahlreichen Plätzen in der Innenstadt.

Auch so ist es aber möglich, nicht selbst in die Pedale zu treten, sondern in die Pedale treten zu lassen. Mit einem so genannten Rikscha-Taxi lässt sich bequem und einfach eine Stadtrundfahrt an der frischen Luft organisieren. Für Gruppen bietet sich eine Fahrt mit der Bimmelbahn an, die die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt anfährt. Es geht aber auch ausgefallener: Geradezu futuristisch muten geführte Stadttouren mit Segways an. Besuchergruppen, die mit den Fahrzeugen von Modern Mobility durch die Innenstadt fahren, gehören mittlerweile schon beinahe zum üblichen Stadtbild.

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