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Wohnungsmarkt

Der Kölner Immobilienmarkt bleibt gegen den Trend stabil, konstatiert Dr. Rudolf Josten von der IKB Immobilien Management GmbH. Auch Wirtschaftstitel wie Capital, Wirtschaftswoche und Impulse halten das Rheinland weiterhin für einen guten Investitionsstandort sowohl bei Wohn- wie auch bei Gewerbeimmobilien. Einige Marktbeobachter erwarten sogar, dass Köln wegen seiner hervorragenden Standortfaktoren, insbesondere als Medienstadt und bei der Verkehrsanbindung, die Bedeutung Düsseldorfs als Bürostandort überholen wird. In einer Untersuchung der erwarteten Rentabilität von Immobilien-Investitionen hat ein Anlegermagazin »Cash« Köln als den attraktivsten Standort in Deutschland bezeichnet.

Kölns 1a-Einkaufslagen zählen mit Spitzenmieten von bis zu 190 Euro pro Quadratmeter zu den teuersten Adressen in Deutschland und werden lediglich von München überboten. Im Rheinauhafen südlich der Kölner Innenstadt entstehen auf rund 235.000 Quadratmetern Wohnungen, Büros, Dienstleistungen, Einzelhandel, Gastronomie und kulturelle Einrichtungen. Über 600 Millionen Euro werden in den Ausbau des früheren Hafengeländes investiert.
Ein weiteres Großprojekt entsteht durch den Ausbau des Deutzer Bahnhofs zum ICE-Terminal Köln-Deutz/Messe. Dieser dritte ICE-Haltepunkt neben dem Hauptbahnhof und dem Flughafen bildet gleichzeitig ein komplett neues Messe-Entrée und eine Anbindung Europas größter Mehrzweckhalle, der Lanxess Arena.



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Wohnungssuche

Ob Kauf oder Miete, Haus oder Wohnung - der Kölner Immobilienmarkt hält ein breites Angebot bereit. Der klassische Weg zu den eigenen vier Wänden führte in der Vergangenheit über Immobilienmakler und über die Anzeigen in der Samstagsausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers. Angeblich haben Insider beachtliche»Informationshonorare« gezahlt, um den Anzeigenteil bereits vor dem offiziellen Vertriebsbeginn am Freitagabend in Händen zu halten und so als erste Zugriff auf die interessanten Angote zu bekommen.
In Zeiten der Online-Immobilien-Börsen ist der Markt deutlich transparenter geworden; ein Blick in den Anzeigenmarkt der Lokalzeitung lohnt in jedem Fall. So verzeichnet der Online-Immobilienmarkt des Kölner Stadtanzeigers in der Regel mehrere tausend Angebote in der Region.

 


Bei der Preisgestaltung für Mietwohnungen soll der Mietspiegel als Orientierungshilfe dienen; die aktuelle Ausgabe stammt aus dem Jahr 2002. Die Berechnungen legen folgenden Kriterien zu Grunde: Wohnungsgröße, Baualter des Hauses, Lage und Ausstattung der Wohnung. Außerdem werden vier Gebäudekategorien unterschieden: bis 1960, bis 1975, bis 1989 und die letzten 13 Jahre sowie drei verschiedene Wohnlagen.
Tatsächlich sind die verlangten Mieten auf dem freien Markt bei Neuvermietungen wesentlich höher und können bis 50 Prozent über dem Durchschnitt liegen. Der Mietspiegel gibt damit keinesfalls den Wohnungsmarkt wider und sagt nichts über die tatsächlich verlangten und gezahlten Preise aus, hier gelten Angebot und Nachfrage.
Die Quadratmeterpreise einer 60-Quadratmeter-Wohnung bewegen sich meist über der 10-Euro-Grenze. Auch bei anderen Wohnungsgrößen zeigt sich ein ähnliches Bild. Wer eine Vier- bis Fünf-Zimmer-Wohnung in der Innenstadt sucht, muss sich auf Quadratmeterpreise ab 15 Euro einrichten.

 

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