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Museen

Kölner Museen

Acht städtische und viele kirchliche, firmeneigene und private Museen begründen Kölns Ruhm als Kunstmetropole internationalen Ranges. Die städtischen Museen sind ausnahmslos aus bürgerlichen Stiftungen hervorgegangen und werden auch nach wie vor von privaten Sammlern und Mäzenen gefördert, zuletzt von Irene Ludwig und dem Ehepaar Corboud.

Die weite Skala von der asiatischen Kunst bis in die unmittelbare Gegenwart zieht Millionen Besucher immer wieder in ihren Bann. Einer der spektakulärsten Museumsbauten ist das Museum Ludwig, dem Dom zum Rhein hin vorgelagert, mit dem unterirdischen Konzertsaal der Philharmonie; 1986 von den Architekten Busmann und Haberer erbaut.

Einmal im Jahr bietet sich für Nachtschwärmer die Gelegenheit, Kunst, Kultur und Party miteinander zu verbinden: An der »Langen Nacht der Kölner Museen« beteiligen sich etwa 30 Museen und Kulturinstitute mit Sonderausstellungen und einem fulminanten Programm bis in die frühen Morgenstunden.
Außergewöhnliches - nicht nur in den Kölner Museen - gibt es auch am »Tag des offenen Denkmals« zu besichtigen. Dem Besucher stehen seit 1993 einmal im Jahr, gewöhnlich am zweiten Sonntag im September, viele historische Gebäude offen, deren Inneres sonst nicht besichtigt werden kann.




Aktuelle Ausstellungen


 Römisch-Germanisches Museum

Ostasiatische Kunst

Museum für Angewandte Kunst


Deutsches Sport-Museum

Städtische Museen

Eine Perle unter den städtischen Kölner Musentempeln ist das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud von dem renomierten Architekten Oswald M. Ungers. Im Januar 2001 eröffnet, präsentiert das Haus Kunst vom Mittelalter über den Barock bis zu Werken des 19. Jahrhunderts auf traditionsreichem Boden. Das Treppenhaus folgt dem historischen Verlauf der Gasse »In der Höhle«, wo im Mittelalter der Kölner Maler Stefan Lochner wohnte. Dem gesamten kubischen Baukörper liegt ein 97 Zentimeter messendes Modul zugrunde, das aus dem Vierungsquadrat der benachbarten romanischen Kirche Alt St. Alban abgeleitet wurde. 2.700 qm Fläche stehen auf drei Etagen für die ständige Ausstellung zur Verfügung. 1824 auf der Basis von privatem Mäzenatentum gegründet, kann diese Keimzelle aller Kölner Museen heute auf eine 175 jährige Geschichte zurückblicken und hat nun endlich ein neues und festes Heim gefunden.

Das Museum Ludwig wurde nach dem Auszug des Wallraf-Richartz-Museums umgebaut und in den ursprünglichen Zustand von 1986 zurückversetzt, wobei die nachträglich eingefügten Elemente wieder entfernt wurden. Gemeinsam mit der Philharmonie will das Museum Ludwig seine exponierte städtebauliche Lage in enger Nachbarschaft zum Römisch-Germanischen-Museum und zum Dom neu positionieren.
Am 23. Oktober 2010 präsentierte sich das Rautenstrauch-Joest-Museum erstmals in seinem spektakulären Neubau am Josef-Haubrich-Hof. 3600 Quadratmeter Ausstellungsfläche laden zu einer ebenso verblüffenden wie erkenntnisreichen Entdeckungsreise ein. Für jedes Thema wurde ein eigenes Raumbild kreiert. Multimedia-Stationen regen zur aktiven Auseinandersetzung an. Veranstaltungen aller Art ergänzen den Themenparcours. Sie tragen dazu bei, die Besucher und Besucherinnen für Sichtweisen anderer Kulturen zu sensibilisieren und machen das Museum als Ort der Begegnung, des Dialogs und der gesellschaftlichen Teilhabe erfahrbar.

Zum »Internationalen Museumstag«, der jährlich an einem Sonntag im Mai gefeiert wird, veranstalten die Kölner Museen ihr Museumsfest. Acht städtische Häuser laden gemeinsam mit 13 anderen Kölner Museen und Institutionen bei freiem Eintritt ein zum Besuch der Sammlungen, Sonderausstellungen und einem attraktiven Veranstaltungsprogramm. Bei rund 180 Führungen, Vorträgen, Demonstrationen, Lesungen, Performances, usw. kommt sowohl das breite Publikum als auch speziell interessierte Besucher auf ihre Kosten.

Feiern im Museum

Um eine originelle Idee zum Firmenjubiläum, zur Hochzeit oder einfach für ein Meeting in ungewöhnlicher Umgebung ist der Museumsdienst Köln nicht verlegen: »Event-Tourismus« mit kulturellem Einschlag - der Museumsbesuch wird zu einem Ereignis. Insgesamt 21 verschiedene Veranstaltungen können gebucht werden, zum Beispiel »Liaisons Dangereuses« im Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud. Dort erfährt man - vielleicht anlässlich einer Verlobung oder einer Hochzeit - alles über die Verwicklungen der Liebe auf Gemälden und in der Literatur.
Die Gäste begegnen den Kunstwerken nicht nur aus einem ungewohnten überraschenden Blickwinkel und entdecken dabei Bezüge zu Literatur und Musik. Sie können sich durch das Anlegen von historischen Kostümen oder landestypischen Trachten in ferne Epochen oder Kulturen versetzen.

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 Odysseum

 

Kolumba

 

Odysseum

Weitere Museen

Neben der Vielzahl von städtischen Kunstsammlungen haben sich auch eine Reihe von kirchlichen und privaten Museen in Köln etablieren können.
Hierzu zählt das berühmte »Schokoladenmuseum«, dessen Schokoladenbrunnen nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt. Direkt nebenan befindet sich auch das »Deutsche Sport- und Olympia Museum«, auf dessen Dach sich der höchstgelegene Sportplatz Kölns befindet.

Das wohl bedeutendste kirchliche Museum Kölns ist die »Kolumba«, das »Erzbischöfliche Diözesanmuseum«, 1853 gegründet. Der lange vorbereitete Neubau in der Kölner Innenstadt ist seit 2007 geöffnet. Zweitausend Jahre abendländischer Kultur sind in einem Haus zu erleben, in der Kunst mit Werken der Spätantike bis zur Gegenwart, in der Architektur im Zusammenwirken der Kriegsruine der spätgotischen Kirche St. Kolumba, der Kapelle »Madonna in den Trümmern« und dem Neubau nach dem Entwurf des Schweizers Peter Zumthor.

Aber auch solche außergewöhnlichen Sammlungen wie die des Keramion in Frechen oder des Kölner Karnevalsmuseums begeistern viele Besucher. Ende 2007 öffnete zudem ein Weinmuseum in Köln seine Pforten. Und neue Attraktionen sind bereits in der Planung und im Bau.

Weniger ein konventionelles Museum, sondern eher eine interaktive Präsentation von Technologie zeigt das »Odysseum«. Das »Odysseum« ist eine Mischung aus Science Center, Freizeitpark und Forschungszentrum. Wissen soll hier erlebbar,
Wissenschaft begreifbar werden: In einer urwaldartigen, künstlichen Pflanzenwelt ergründen die Besucher Entstehung und Prinzipien des Lebens; sie erleben, wie die Menschheit durch technischen und gesellschaftlichen Fortschritt zur globalen Kraft wurde; in einer netzwerkartigen, technischen Umgebung erfährt man, wie die Technik mit Informationen umgeht; in einer eigens errichteten Kinderstadt wird ein attraktives Lern- und Spielangebot präsentiert.
Im GeoMuseum – dem einzigen naturwissenschaftlichen Museum in Köln – gibt es nicht nur Meteorite, Edelsteine und synthetische Kristalle, sondern auch Korallen und drei eindrucksvolle Fossilien.

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