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Kölner Wappen

 


OB Jürgen Roters

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Köln kann eine 800 Jahre lange Tradition der Selbstverwaltung vorweisen: Zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde das »Schöffenkolleg« geschaffen, 1216 ist erstmals ein »Rat« erwähnt. Durch die Schlacht bei Worringen 1288 wurde der Kölner Erzbischof endgültig von der Stadtführung ausgeschlossen. Doch folgten zunächst Auseinandersetzungen der führenden Kölner Familien untereinander und mit den Zünften, eine Form früher Berufsgenossenschaften. Als 1396 die Zünfte siegten, legten sie im »Verbundbrief« eine Stadtverfassung fest.Die Kölner Bürger wurden über den Rat an der Stadtregierung beteiligt. Diese Gemeindeordnung hielt 400 Jahre lang.



Bürgermeister & Fraktionen

1794 besetzten fränzösische Revolutionsheere Köln; Bürgermeister und Rat wurden amtsenthoben und durch eine zentralistisch geleitete Verwaltung ersetzt. Die revidierte Städteordnung für die Rheinprovinz von 1856 schuf eine neue Regelung: Die Stadtgemeinde wurde eine Körperschaft mit dem Recht der Selbstverwaltung. Der Oberbürgermeister war in Personalunion Ratsvorsitzender und Leiter der Verwaltung. Die Nationalsozialisten lösten 1933 diese Verfassung durch das »Führerprinzip« ab.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die »Kölnische Stadtverfassung von 1946« nach britischem Vorbild eingeführt. Danach war die Stadtführung zwischen dem Oberbürgermeister als Vorsitzendem des Rates und dem Oberstadtdirektor als Chef der Verwaltung aufgeteilt. Erst durch die neugefaßte Gemeindeordnung vom 14.07.1994 wurden die beiden Funktionen zusammengeführt.

Mit Harry Blum wurde - parallel zu den Kommunalwahlen 1999 - der erste hauptamtlichen Oberbürgermeister von den Bürgern direkt gewählt, und gleichzeitig der erste CDU-Oberbürgermeister in Köln seit 50 Jahren. Bei seinem plötzlichen Tod im März 2000 war Blum erst ein halbes Jahr im Amt. Sein Nachfolger, Fritz Schramma (CDU), setzte sich in einer Stichwahl am 17.9.2000, gegen Anke Brunn (SPD) durch, der ehemaligen Bildungsministerin von Nordrhein-Westfalen. Schramma wurde für 9 Jahre gewählt: Seine Amtszeit umfasste eine normale Wahlperiode von 5 Jahren und die Restamtszeit seines verstorbenen Vorgängers von 4 Jahren.

Seit dem 21. Oktober 2009 regiert wieder ein SPD-Politiker die Domstadt, Jürgen Roters.

Die folgende Tabelle listet die Bürger- bzw. Oberbürgermeister der Stadt Köln seit 1797 auf:


Zur Zeit sind sechs Fraktionen im Kölner Stadtrat vertreten: SPD, CDU, Bündnis '90/Die Grünen, FDP, Pro Köln und Die Linke. Details sind in der folgenden Tabelle nachzulesen:



Ehrenbürger

Köln kann auf eine lange Reihe herausragender Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Gesellschaft zurückblicken. So ist auch die Liste der Ehrenbürger entsprechend lang und mit illustren Namen gespickt: Reichskanzler Otto Fürst von Bismarck zählt ebenso dazu wie der langjährige Kölner Oberbürgermeister und erste deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer oder der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss.
Auch weltbekannte Künstlerpersönlichkeiten durften bzw. dürfen sich Ehrenbürger der Domstadt nennen, darunter die Schriftsteller Ernst Moritz Arndt und Heinrich Böll, das Kölner Urgestein Willy Millowitsch oder seit 2007 der Maler Gerhard Richter. Dazu treten bedeutende Unternehmer wie der Verleger Alfred Neven Du Mont und Hans Imhoff.

Die folgende Tabelle zeigt eine vollständige Liste aller Kölner Ehrenbürger seit 1856 mit Lebensdaten und Kurzbiographien:


Partnerstädte

Die guten Kontakte, die die Bewohner der Stadt Köln wie auch ihre Volksvertreter in alle Welt pflegen, schlagen sich besonders in einer großen Zahl von Partnerstädten in Europa und darüber hinaus nieder. Zu den bekanntesten Städten gehören die englische Hafenstadt Liverpool, das niederländische Rotterdam, die Hauptstadt der Volksrepublik China Peking oder das japanische Kyoto. Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über alle Partnerstädte Kölns:

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